Berufshaftpflicht für Freiberufler

Berufshaftpflicht Versicherung für Freiberufler auf besttarif.org

Inhalt dieses Artikels

    Jeder der sich als Freiberufler selbstständig macht, wird schnell feststellen, dass sehr viele Kosten auf ihn zukommen und so gehört auch für die meisten Freiberufler eine Berufhaftpflicht zum Standard dazu.
    Eine Berufhaftpflichtversicherung gehört bei Freiberuflern genauso zu einer der wichtigsten Versicherungen, wie auch bei kleinen-mittelständischen- und großen Unternehmen. Denn zu den Personen, die als Freiberufler tätig sind, gehören Rechtsanwälte, Versicherungsvertreter auf Rechnungsbasis oder auch Immobilienmakler. Und genau hier ist es möglich das der Auftraggeber durch die Arbeit dieser Berufsgruppen Schaden nimmt, genau für diesen Schaden wird dann der Freiberufler zur Verantwortung gezogen und muss dafür in voller Höhe haften. Was nicht selten zum Ruin dieser Personen führen würde. Aus diesem Grund haben die Versicherungsunternehmen speziell auf Freiberufler abgestimmte Berufhaftpflichtversicherungen entwickelt. Diese Berufhaftpflicht wird dabei ganz auf die Risiken und die Bedürfnisse dieser Personengruppe ausgerichtet. Macht also ein Auftraggeber Ansprüche geltend, so muss dem Freiberufler nicht mehr bange sein, denn dank der Berufhaftpflicht tritt das Versicherungsunternehmen für die Schadensansprüche ein.

    1. Die Wichtigkeit einer Berufhaftpflicht für Freiberufler

    Eine Berufshaftpflicht ist daher für jeden Freiberufler unabdingbar, denn diese schützt ihn im Schadensfall vor finanziellen Konsequenzen, die auf ihn zukommen könnten. Denn nach einer Prüfung des Sachverhaltes werden die Leistungen von der Berufhaftpflicht an den Geschädigten ausgezahlt. In verschiedenen Berufsgruppen ist eine Berufhaftpflicht notwendig und sogar vom Gesetzgeber vorgeschrieben, um diesen Beruf auch auf selbstständiger Basis ausführen zu können, hierzu gehören, Ärzte, Steuerberater, Notare und Rechtsanwälte. In diesen Berufsgruppen ist immer und zu jeder Zeit das Risiko eines Behandlungs- oder Beratungsfehlers an Personen sehr groß. Besonders in den letzten Jahren haben sich in sehr vielen Schadenersatzfällen, die geforderten Summen extrem erhöht. Hinzu kommt, dass auch die Unternehmen immer stärker mit den Leistungsansprüchen Dritter konfrontiert werden. Doch nicht immer sind diese Leistungsansprüche gerechtfertigt und so muss dies überprüft werden. Bei einigen Berufsgruppen von Freiberuflern ist eine Berufhaftpflichtversicherung Pflicht um den Beruf auszuüben, das betrifft zum Beispiel Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwälte. Hierbei handelt es sich überwiegend um eine Versicherung die Vermögensschäden reguliert. Doch auch Mediziner und Architekten sind verpflichtet, eine Berufhaftpflicht abzuschließen. Denn auch Ärzte sollten gegen eventuelle Behandlungsfehler bei denen ein Patient zu Schaden kommt, abgesichert sein. Und hierbei sollte es sich um eine Berufhaftpflicht handeln, welche eine hohe Deckungssumme aufweist, damit auch die Mediziner ausreichend abgesichert sind. Deshalb ist es beim Abschluss einer Berufhaftpflichtversicherung von großer Wichtigkeit, dass diese auf das genaue Arbeitsfeld zugeschnitten ist, was sich in der Höhe der jeweiligen Beträge bemerkbar macht. So wird zum Beispiel ein Anästhesiearzt einen höheren Beitrag für die Berufshaftpflicht bezahlen müssen als der Amtsarzt. Oder der Patentanwalt wird tiefer in die Tasche greifen müssen, als der Rechtsanwalt. Um das entsprechende Modell einer Berufshaftpflicht zu finden, sollte man sich einer fachkompetenten Beratung bedienen, denn nur so ist es möglich, die Berufshaftpflicht so kalkulieren zu lassen, dass keine Deckungslücken entstehen. Denn nur eine richtige Beratung stellt auch sicher, das es sich um ausgeglichene Policen handelt die keine riskanten Lücken aufweisen.

    2. Die Leistung einer Berufshaftpflicht

    Stellt der Geschädigte, das kann der Auftraggeber, Firmenkunde oder eine Privatperson sein, Schadensersatzansprüche an den Freiberufler, so wird besitzt dieser eine Berufshaftpflicht, diese aktiv. Zunächst werden hierbei die Ansprüche über mehrere Instanzen geprüft, ob diese auch rechtens sind. Des Weiteren werden von der Berufshaftpflicht alle Kosten übernommen, die zur Klärung dieses Sachverhaltes notwendig sind, wie Gutachter, Anwälte oder auch den eigentlichen Prozess. Ergibt sich aus dieser Prüfung der Anspruch auf Schadensersatz, so wird dieser von der Berufshaftpflicht des Freiberuflers an den Geschädigten ausgezahlt. Erweist sich die Forderung auf Schadensersatz jedoch als nichtig, so hat auch die geschädigte Person keine Ansprüche auf Schadensersatzleistungen..

    3. Was wird mit einer Berufshaftpflicht alles versichert?

    Ist der Freiberufler also im Besitz einer Berufshaftpflicht, so besteht für ihn als juristische Person auf jeden Fall ein Versicherungsschutz. Dieser Versicherungsschutz beinhaltet alle Sach-, Personen- und Vermögensschäden, welche an Dritten verursacht wurden. Die Berufshaftpflicht tritt hierbei in Höhe der jeweiligen in der Versicherungspolice vereinbarten Deckungssumme ein. Bei einer Berufshaftpflicht muss aber auch großer Wert auf eine individuelle Absicherung gelegt werden, um auch einen optimalen Versicherungsschutz zu gewährleisten. Denn der Personenkreis, sowie die Unternehmensteile die zu versichern sind, können auch sehr unterschiedlich sein.

    4. Berechnung einer Berufhaftpflichtversicherung

    Als Grundlage für die Berechnung des Beitrages zur Berufshaftpflicht gehören verschiedene Faktoren. So hat der Freiberufler, der eine Berufhaftpflichtversicherung abschließen möchte, die Möglichkeit aus verschiedenen Tarifen den auszuwählen, der seinen Anforderungen gerecht wird. Da durch das große Angebot aber auch sehr schnell der Versicherungsschutz den die Berufshaftpflicht aufweist, nicht ausreichen kann oder es zur Überversicherung kommt, sollte diese besser über einen Versicherungsmakler abgeschlossen werden. So werden die Versicherungsnehmer zunächst von den Versicherungsunternehmen in verschiedene Betriebsarten gegliedert, damit anschließend eine differenzierte Einteilung vorgenommen werden kann.

    5. Welche Risiken werden mit einer Berufshaftpflicht abgesichert?

    Eine Berufshaftpflicht ist für Freiberufler existenziell wichtig, sollen möglich auftretende Schäden ausreichend abgesichert werden. Welche Risiken mit einer Berufhaftpflichtversicherung abgesichert werden, hängt immer von der jeweiligen Police ab. Hierbei spielt aber auch die Branche eine wichtige Rolle, denn hiernach erfolgt die Klassifizierung.

    Wer eine Berufhaftpflichtversicherung für Freiberufler abschließt, sollte sich dessen bewusst sein, das die Berufshaftpflicht nur reine Vermögensschäden reguliert. Hierbei handelt es sich um Schäden, bei denen ein ökonomischer Nachteil entsteht. Schäden, die infolge eines Sach- und Personenschadens entstehen, sind von einer Schadensregulierung, der Berufshaftpflicht ausgenommen. Ebenso sind im Grundschutz einer Berufshaftpflicht keine Schadensfälle enthalten, die das Urheberrecht, den Datenschutz, das Markenrecht, das Namensrecht und das Patentrecht verletzen. Dennoch muss auch bei der Berufhaftpflichtversicherung nicht auf die Regulierung dieser Schäden verzichtet werden, denn diese Risiken lassen sich bei einer Berufshaftpflicht für Freiberufler gegen Aufschlag in den Vertrag der Berufhaftpflichtversicherung aufnehmen.

    6. Vergleichen lohnt sich

    Bevor eine Berufhaftpflichtversicherung für Freiberufler abgeschlossen wird, die diesen vor unerwarteten Schadensersatzansprüchen gegenüber Dritter schützt, sollte dem ein Berufshaftpflicht-Vergleich vorausgehen. Denn ein solcher Vergleich bietet eine Vielzahl an Versicherern, bei denen die angebotenen Leistungen verglichen werden können. Mithilfe eines solchen Vergleichs kann bares Geld gespart werden, denn auf diese Weise kann schnell, kostenlos und auch sehr bequem der richtige Tarif ermittelt werden. Einige Berufsgruppen benötigen hierbei auch eine spezielle Berufshaftpflicht, denn in dieser sollten auch Vermögensschäden beinhaltet sein. Diese Berufhaftpflichtversicherung wird allerdings teurer sein.

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