Bootsversicherung

Das Boot ist, ebenso wie das Auto, ein Fahrzeug. Das eine bewegt sich auf der befestigten Straße fort; das andere im Wasser, und zwar auf den sogenannten Wasserstraßen. Boot und Schiff unterscheiden sich durch ihre Größe. Das Boot ist mit einer Länge von bis zu elf oder zwölf Metern ein kleineres oder kleines Schiff. Unterschieden wird im Segelboot, Motorboot. Moderne sowie schnittige Varianten sind die Segelyacht beziehungsweise die Motoryacht.

Bei einem Boot und der damit verbundenen Bootsversicherung ist vieles mit dem Kfz und den damit verbundenen Versicherungen vergleichbar. Bootsversicherungen unterscheiden sich für die unterschiedlichen Boote ebenso wie die Kfz-Versicherungen für Pkw, Lkw oder für den Wohnwagen. Jedes Boot muss zugelassen und dementsprechend versichert sein. Es gibt einen Bootsführer und den Bootshalter. Bei einem Schiff sind das der Kapitän sowie der Reeder. Ein weiterer Unterschied zwischen Boot und Schiff ist die personelle Besetzung. Ein Schiff ist ohne die Schiffsmannschaft nicht zu bedienen, buchstäblich nicht steuerbar. Das Boot hingegen ist wie ein Familienfahrzeug. Ein oder zwei, maximal drei Personen sind ausreichend, um das Boot zu steuern und zu bewegen. Insofern ist die Versicherung für ein Boot auch ganz anders gestaltet als die für ein Schiff.

Die Bootsversicherung oder auch Yachtversicherung genannt ist ein Oberbegriff für die Bootshaftpflicht- sowie für die Bootskaskoversicherung. Das spanische Wort casco heißt zu Deutsch Schiffsrumpf. Ursprünglich ist die Kaskoversicherung eine teilweise oder umfängliche Versicherung des Schiffsrumpfes. Erst später wurde sie analog dazu auf die Landfahrzeuge, also auf Autos übertragen. Die Bootshaftpflicht ist eine Pflichtversicherung. Versichert sind der Bootseigentümer, der Skipper, also der jeweilige Bootsführer sowie weitere bedienungsberechtigte Personen. Die gesetzliche Bootshaftpflichtversicherung schützt vor Ansprüchen Dritter, die aus Personen- oder Sachschäden resultieren. Diese Haftpflichtversicherung gibt es in unterschiedlichen Varianten. Ein Vergleich der Angebote wird hier auf www.besttarif.org angeboten. Neben einem Schadensersatz nach § 823 des Bürgerlichen Gesetzbuches bieten einige der Bootsversicherungen im Rahmen der Haftpflicht auch einen weltweiten Versicherungsschutz oder eine Sicherheitsleistung im fünfstelligen Eurobereich.

Mit dem Teilbereich Bootshaftpflichtversicherung sind Schadensersatzansprüche Dritter versichert, die der Bootsführer verschuldet oder verursacht hat. Das Boot selbst sollte ebenfalls ausreichend versichert werden. In vielen Fällen ist es geleast beziehungsweise fremdfinanziert. Den monatlichen Leasing- oder Finanzierungsraten steht der Vermögenswert Boot oder Yacht gegenüber. Die Monatsraten müssen bezahlt werden, unabhängig davon, was mit dem Boot geschieht. Der Eigentümer oder Besitzer sollte sein Boot mindestens teilkaskoversichern; besser und umfassender ist eine Vollkaskoversicherung. In der Bootskaskoversicherung sind die Angebote so unterschiedlich wie vielfältig. Von der Struktur her sind sie mit der Pkw-Kasko vergleichbar. Vollkaskoversicherungen sind als Bootsversicherungen ein Schutz rund um das Boot herum. Abgesehen von einer beim Totalschaden entstehenden Finanzierungslücke zwischen der Versicherungszahlung und den noch offenen Finanzierungsraten ist bei der Bootsvollkaskoversicherung alles versichert. Dieser Versicherungsschutz hat seinen Preis und ist immer mit einem Selbstbehalt, der Eigenbeteiligung je Versicherungsfall verbunden. Ein Tarifvergleich auf www.besttarif.org ist sehr differenziert. Der potentielle, oder der an einem Wechsel interessierte Bootsführer sollte sich jedes Vergleichsergebnis näher ansehen. Abhängig von der Versicherungsgesellschaft und den Vertragsbedingungen gibt es Leistungseinschränkungen, so wie beispielsweise das näher definierte Fahrtgebiet. Die Teilnahme an Bootsregatten, ein vorübergehender Werftaufenthalt im Trockendock oder das Winterlager für das Boot sollten beim Kaskoschutz namentlich aufgeführt sein. Die Fahrtgebiete sind in mehrere Kategorien unterteilt. Sie reichen von europaweiten Flüssen und Binnengewässern bis hin zur Nordsee und Ostsee, oder südlich bis zu den Kanarischen Inseln. Manche Versicherer machen zeitliche Einschränkungen, bei anderen endet der Versicherungsschutz bei bestimmten Längen- oder Breitengraden. Das muss nicht, kann aber im Einzelfall durchaus von Interesse sein.

Bei der Berechnung von Bootsversicherungen werden zahlreiche Faktoren einbezogen und berücksichtigt. Das beginnt mit dem Alter des Bootes und endet bei der Festlegung seines Wiederbeschaffungswertes. Die Motorleistung sowie der Verwendungs- oder Nutzungszweck sind von Bedeutung. Handelt es sich bei dem Motorboot um eine Rennyacht, oder ist es ein Hausboot, mit dem der Skipper ausschließlich die innerdeutschen Flüsse und Kanäle befährt. Und sind es ausnahmslos alle infrage kommenden Binnengewässer, also inklusive Rhein, Donau und Elbe. Bei Flüssen mit einem hohen Schiffsaufkommen steigt das Bootsunfallrisiko, was sich auf den Versicherungsbeitrag auswirkt. Für den Schadensfreiheitsrabatt ist die Zahl der schadensfreien Vorjahre mitentscheidend. Und letztendlich ist auch von Bedeutung, wer außer dem Versicherungsnehmer das Boot eigenständig oder in seiner Begleitung führt, und ob das Boot vermietet oder ausschließlich selbst genutzt wird.

Mit einem Satz gesagt; eine Kaskoversicherung für das Boot beinhaltet bei den Versicherungsgesellschaften recht unterschiedliche Leistungen. Der Vergleich bei www.besttarif.org zeigt auch, auf welche Besonderheiten der Bootshalter oder Bootsführer besonders achten sollte. Er muss sich darüber bewusst sein, dass sein Boot zu jedem Zeitpunkt und an jedem Aufenthaltsort versichert sein muss. Das gilt sowohl für die Bootshaftpflicht- als auch für die Bootskaskoversicherung. Bootstransporte auf dem Landweg, vom Anleger zum Trockendorf am Ort, müssen ebenfalls mitversichert sein. Einige Versicherer bieten die einmalige Schadensregulierung ohne eine Rückstufung nach vier oder fünf versicherungsfreien Jahren an, bei anderen steht darüber nicht in den Tarifen. Der Bootshalter sollte also auch über die Vielzahl und Vielfalt der versicherbaren Risiken informiert sein. Insbesondere dazu verhilft ein Vergleich unter www.besttarif.org. Je mehr und vielseitiger verglichen wird, umso größer ist das Wissensspektrum. Anhand einer individuellen Checkliste wird erfasst, was die eigene Bootsversicherung beziehungsweise Yachtversicherung beinhalten muss, soll oder kann. Davon sollte der Versicherungsnehmer keine Abstriche machen, sondern so lange suchen und vergleichen, bis er mehrere passende Versicherer gefunden hat. Dann gilt es, deren Tarife und Angebote direkt miteinander zu vergleichen. Das Ergebnis daraus ist die günstigste Versicherung für das Boot.

Bei Bootsversicherungen spielt die Mitversicherung der persönlichen Effekte eine entscheidende Rolle. Damit sind persönliche Gegenstände angesprochen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen auch bei Liegezeiten im Hafen oder im Dock auf dem Boot verbleiben. Dazu gehören neben der Gebrauchskleidung auch notwendige Gebrauchsgegenstände wie ein Sextant oder das Fernglas. Es ist mühselig und oftmals nicht möglich, alles zum Boot hin und vom Boot herunter zu tragen, im wahrsten Sinne des Wortes zu schleppen. Diese persönlichen Effekte lassen sich mitversichern, und bei einigen Anbietern sind sie im Tarifangebot enthalten.

Bei jeder Schadensregulierung wird der aktuell gültige Versicherungsvertrag zugrundegelegt, das buchstäblich geschriebene Wort. Entscheidend ist dann, dass es auch tatsächlich geschrieben worden ist, also im Versicherungsvertrag schwarz auf weiß steht.

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