Dread Disease

Inhalt dieses Artikels

    Die Versicherung mit dem Namen „Dread Disease“ ist wahrscheinlich vielen Menschen noch unbekannt. Doch im Falle einer schweren Krankheit kann diese Art des Versicherungsschutzes sehr hilfreich sein, damit man nicht plötzlich vor einem Berg von finanziellen Problemen steht, die sich an diese sowieso schon sehr schwere Zeit anschließen.

    1. Was bedeutet Dread Disease überhaupt?

    Der Begriff der Dread Disease kann in etwa mit „schwere Krankheiten“ übersetzt werden. Häufiger anzutreffen ist auch die Bezeichnung als „Versicherung für schwere Krankheiten“. Damit ist die Dread Disease Versicherung eine Form der Lebensversicherung, die beim Eintritt bestimmter schwerer Krankheiten meist eine einmalige Summe an den Versicherungsnehmer zahlt.

    2. Die Geschichte dieses Versicherungsschutzes

    In Deutschland ist die Dread Disease Versicherung noch weitgehend unbekannt, in anderen Ländern wissen in der Regel viele, worum es sich hierbei handelt. Im Jahr 1983 wurde die erste Versicherung dieser Art von einem Herzchirurgen in Südafrika entwickelt, der so eine Lücke im Versicherungssystem schließen wollte. Dies gelang auch durchaus, denn nach und nach verbreitete sich die Dread Disease Versicherung auch im anglo-amerikanischen Raum. Bis sich die Art des Schutzes auch in Deutschland erstmals abschließen ließ, vergingen noch weitere Jahre, denn erst 1993 wurde die Versicherung gegen schwere Krankheiten zum Vertrieb zugelassen.

    3. Die Leistungen einer Dread Disease Versicherung

    Hauptmerkmal dieser Versicherung ist der Schutz gegen verschiedene, genau definierte Krankheiten. Diese müssen von Ärzten bestätigt und anerkannt werden, damit auch der Versicherer die Erkrankung anerkennt und seiner Leistungspflicht nachkommt.

    Zu den eingeschlossenen Krankheiten können neben schweren Formen von Krebs, zum Beispiel schwarzem Hautkrebs oder Multipler Sklerose auch Lebererkrankungen und Lungenerkrankungen gehören. Auch die Parkinson-Krankheit oder Arthritis sind oft vertraglich als versicherte Krankheiten festgelegt. Neben diesen schweren Erkrankungen sind aber auch Herzinfarkte oder Schlaganfälle mit versichert. Dazu kommen oft Erkrankungen von Herz und Gefäßsystem sowie des Gehirns, so zum Beispiel Alzheimer, gegen die man sich damit wenigstens etwas absichern kann. Auch die Folgen schwerer Unfälle, durch die eine bestimmte Tätigkeit wie Sprechen oder Laufen nicht mehr ausgeführt werden kann, können versichert werden.

    So kann man sich beim Eintritt dieser schweren Krankheiten darauf verlassen, wenigstens nicht alleine dazustehen und ein gewisses finanzielles Polster zu haben. Das meist einmal ausgezahlte Kapital kann dann beispielsweise für eine Behandlung durch einen Spezialisten der eigenen Wahl dienen. Ebenso ist es zur Verwendung für spezielle Behandlungen, Reha-Maßnahmen oder einen nötig gewordenen Umbau des Zuhauses denkbar. Auch die Finanzierung von Arbeitsausfallzeiten kann mit diesem Geld beglichen werden. Wenn das eigene Kind gepflegt werden soll, damit es die bestmögliche Betreuung hat, kann auch hier eine Dread Disease Versicherung helfen. Denn meist sind Kinder vom ersten bis zum siebzehnten Lebensjahr von der Versicherung ihrer Eltern mitversichert. Auch ein berufliches Kürzertreten kann durch den ausgezahlten Betrag ermöglicht werden.

    4. Berufsunfähigkeitsversicherung oder Dread Disease Versicherung?

    Grundlegend lässt sich sagen, dass diese Art des Versicherungsschutzes besonders für selbstständige Personen geeignet ist, da bei diesen oft keine Möglichkeit besteht, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Für Angestellte mag die Berufsunfähigkeitsversicherung eine gute Wahl sein, welche Stabilität und Absicherung im Krankheitsfall bietet, bei Selbstständigkeit stellt sich die Situation jedoch ganz anders dar. Berufsunfähigkeitsversicherungen zahlen Selbstständigen auch bei schwerster Krankheit, die definitiv zur Aufgabe des Berufes zwingt, keinen Cent, solange ein Angestellter existiert, welcher den Erkrankten ernähren kann. Auch die lange Bearbeitungszeit bei der Berufsunfähigkeitsversicherung kann für selbstständige Menschen zu einem extrem großen Problem werden. Denn oftmals dauert es mindestens ein halbes Jahr, bis es dem Versicherungsnehmer überhaupt gelingt, seine dauerhafte Berufsunfähigkeit nachzuweisen. In dieser geraumen Zeit wären die meisten Selbstständigen längst finanziell ruiniert, wenn in all der Zeit kein Geld fließt, da sie arbeitsunfähig sind.

    Weiterhin ist ein Vorteil der Dread Disease Versicherung, dass die Prüfung des Leistungsfalls einfacher und weniger zeitaufwendig vonstatten geht, als bei der Berufsunfähigkeitsversicherung, da verschiedene Leistungsvoraussetzungen vorliegen. Bei der Schwere Krankheiten Versicherung wird einmalig eine bestimmte Summe gezahlt, über die dann frei verfügt werden kann, während bei der Versicherung zur Berufsunfähigkeit monatliche Beträge gezahlt werden. Dies bedeutet für den Versicherer monatliche Ausgaben auf unbestimmte Zeit, also ein viel größeres Verlustrisiko als die einmalige Auszahlung.

    Ein Nachteil der Dread Disease Versicherung kann sein, dass hier meist keine psychischen Leiden versicherungstechnisch abgedeckt werden, ebenso besteht kein Schuzt gegen Rückenleiden, die zu Arbeitsunfähigkeit führen. Diese beiden Leiden gehören jedoch zu den häufigsten Gründen für Nichtausüben des Berufes, weshalb der Dread Disease Schutz nicht komplett gegen Berufsunfähigkeit schützen kann. Dennoch bietet diese Art von Versicherung deutliche Vorteile, die sich vor allem für selbstständige Personen enorm lohnen können.

    5. Die unterschiedlichen Möglichkeiten dieser Versicherung

    Die eingeschlossenen Leistungen und Kosten sind von Versicherer zu Versicherer sehr unterschiedlich. In der Regel werden zwischen 30 und 40 Krankheiten eingeschlossen, gegen die dann eine Absicherung besteht. Gerade bei familiären Vorbelastungen wie Krebsleiden, die vererbbar sind, kann ein Abschluss der Dread Disease Versicherung sinnvoll sein. Somit ist die Zusammenstellung der individuellen Leistungen sehr unterschiedlich, deshalb sollte man genau darauf achten, welche Erkrankungen in den Vertrag aufgenommen werden und welche nicht.

    Im Falle einer tatsächlichen Erkrankung müssen dann Befunde und medizinische Papiere beim Versicherer eingereicht werden, damit diese dann geprüft werden. Nach Bestätigung der Daten und Akzeptanz der Krankheit wird in der Regel sofort die im Vertrag vereinbarte Versicherungssumme überwiesen, um so den festgelegten Pflichten nachzukommen. Nun kann frei über das Geld verfügt werden.

    Auch ein Abschluss in Kombination mit einer Lebensversicherung ist möglich, dies sollte mit dem Versicherer abgewägt werden. Auch dazu findet sich bei besttarif.org ein Kostenvergleich, den es sich auf jeden Fall einmal durchzurechnen lohnt.

    6. Die Anbieter

    Bis jetzt sind nur drei Anbieter der Dread Disease Versicherungen bekannt, die diesen Schutz als alleinigen Service anbieten. Hier lohnt sich ein Vergleich auf www.besttarif.org immer!

    Ein genaues Befassen und Vergleichen ist die sinnvollste Möglichkeit, um seine perfekte Vorsorge zu treffen. Welche Versicherungsart nun optimal ist, hängt immer vom Einzelfall ab. Daher sollte man sich vor Abschluss eines Vertrages immer genau informieren, die enthaltenen Leistungen miteinander vergleichen und auch bei den Preisen immer die Augen offen halten. Nur mithilfe dieser Arbeit kann sichergestellt werden, dass man das bestmögliche Angebot erhält und sich so gut wie möglich gegen Berufsunfähigkeit und die Folgen schwerer Krankheiten absichert. Doch bei all dem hilft www.besttarif.org, deshalb immer erst dort vorbei schauen, bevor man sich entscheidet!

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