Gemischte Lebensversicherung

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Inhalt dieses Artikels

    Die gemischte Lebensversicherung ist eine kombinierte Art sich versichern zu lassen. Dabei garantiert die gemischte Lebensversicherung den Schutz der Altersvorsorge und ist gleichzeitig ein Schutz der Angehörigen, bei einem eintretenden Todesfall. Die gemischte Lebensversicherung ist also eine Verknüpfung der kapitalaufbauenden Versicherung, sowie der Risikolebensversicherung.

    1. Definition der Risikolebensversicherung als Teil für die gemischte Lebensversicherung

    Um die gemischte Lebensversicherung genau erklären zu können, müssen zunächst die jeweiligen Versicherungen vorgestellt werden, die miteinander verbunden werden. Bei der Risikolebensversicherung handelt es sich um eine Vorsorge für die Hinterbliebenen nach einem Todesfall. Durch solch eine Absicherung soll die Familie vor finanziellen Sorgen geschützt sein. Die Auszahlung ist eine finanzielle Stütze für die Familie. Bei der Risikolebensversicherung wird meist das Familienmitglied mit der größten Verantwortung versichert, also meist derjenige, der das größte Einkommen erbringt, damit die Familie schließlich bei einem eintretendem Todesfall, neben der Trauer, ihren Fokus nicht auch noch auf eine existenzielle Finanzlage richten muss. Neben anfallenden Raten, die gezahlt werden müssen, können so auch Beerdigungskosten beglichen werden. Bei solch einer Versicherung wird die Dauer der Einzahlung mit einem Zeitpunkt festgesetzt, wenn während dieser Zeit der Versicherte verstirbt, wird die Summe, die bei der Vertragsfestlegung beschlossen wurde, ausgezahlt, andernfalls gegen dem vereinbartem Vertragsende.
    Die Beitragskosten werden an dem gesundheitlichen Zustand des zu Versichernden ermessen, was an unterschiedlichen Faktoren festgehalten wird. Dies trifft auch auf die gemischte Lebensversicherung zu. Unter anderem wird danach gefragt, ob der zu Versichernde raucht, trinkt, Drogen konsumiert, viel oder wenig Sport treibt, welche Essgewohnheiten er hat usw. Es impliziert Angewohnheiten, die die Sterblichkeit des Betroffenen beeinflussen. Die Sicherung dieser Fakten werden unterschiedlich durch die Versicherungen erfasst. Einige verlangen eine ärztliche Untersuchung, viele fordern jedoch bloß einen ausgefüllten Fragebogen.

    Bei der Angabe dieser medizinisch relevanten Daten darf nicht gelogen werden, falls doch etwas verheimlicht und die Lüge enttarnt wird, ist die Versicherung befugt die Beiträge zu erhöhen. Je gesünder der Betroffene ist, desto niedriger werden die Beiträge ausfallen. Jedoch sollte bei der Suche nach der richtigen Versicherung nicht nach der möglichst niedrigen Beitragshöhe gesucht werden, sondern nach einer möglichst hohen Auszahlungssumme.

    Der Ausnahmefall besteht bei Selbstmord. Bei Festlegung der Vertragsbedingungen wird unter anderem besagt, wie lang die Frist sein wird, in der bei einem Selbstmord keine Summe ausgezahlt wird. Das kann bei drei Jahren, jedoch auch bei bis zu fünf Jahren liegen. Mit dieser Regelung soll vermieden werden, dass Verzweifelte Selbstmord begehen, wenn ihre Familie in einer finanziellen Krise steckt, um so die Schulden zu tilgen. Bei Mord des Versicherten muss von der Kriminalpolizei bestätigt werden, dass keiner der Angehörigen, an denen das Geld ausgezahlt wird, an dem Mord beteiligt war, bis dies nicht nachgewiesen wird, wird die Summe nicht ausgezahlt. Der anzufallende Beitrag ist meist ein Jahresbeitrag, jedoch kann dies auch vertraglich festgesetzt werden und auch monatlich oder im Quartal beglichen werden. Die gemischte Versicherung ist unter anderem auch für diesen gesamten Teil zuständig.

    2. Definition der kapitalbildenden Versicherung als Teil für die gemischte Lebensversicherung

    Auch sollte die Definition dieser Versicherung geklärt werden, um die gemischte Lebensversicherung zu verstehen. Die kapitalbildende Versicherung geht gezielt auf die Absicherung der Altersvorsorge ein, was ebenfalls ein Teil für die gemischte Lebensversicherung darstellt. In Deutschland ist diese Versicherung von erheblicher Wichtigkeit, da der demographische Wandel die Möglichkeit im Alter noch im selben Wohlstand zu leben, wie zuvor, nicht ermöglicht. Die Geburtsraten sinken und der medizinische Fortschritt steigt, wodurch die Älteren immer Älter werden und dadurch eine längere Zeit finanziell unterstützt werden müssen, was jedoch nicht möglich ist, da nicht ausreichend Nachkömmlinge in die Rentenversicherung einzahlen können.

    Geld in eine kapitalbildende Versicherung zu stecken ist hingegen die sicherste Methode, um für das Alter Vorsorgungen zu treffen. Neben der eingezahlten monatlich festgelegten Summe, werden noch Zinsen anfallen, die den Betrag ansteigen lassen. Diejenigen, die nach 2005 eine Versicherung abgeschlossen haben oder dabei sind eine abschließen zu wollen, müssen von dem gewinnerbringendem Betrag, der durch die Zinsen entsteht, 50% durch die eigene Einkommenssteuer versteuern, die restlichen 50% bleiben Steuerfrei. Dies ist der Fall, da der Staat diese Form der Altersvorsorge unterstützen will, damit sich mehr Menschen privat versichern lassen, um für ihre Rente ein entsprechendes Vermögen besitzen zu können und so nicht der Altersarmut zu verfallen.

    So ist dafür gesorgt, dass niemand vor dem existenziellen Minimum steht und man dennoch die gleiche qualitative Absicherung hat, wie in den Jahren, in denen man noch gearbeitet hat.
    Dieser Teil ist ebenso wichtig für die gemischte Lebensversicherung.

    3. Die Verknüpfung für die gemischte Lebensversicherung

    Die gemischte Lebensversicherung ist in Deutschland die am meisten gewählte. Um wirklich alles absichern zu können, wird eine Kombination gewählt, also die gemischte Lebensversicherung. Dabei wird der Todesfall, so wie die Vermeidung der Armut im Alter abgesichert. Die gemischte Lebensversicherung sorgt dafür, dass die Familien ihren Beitrag individuell festlegen können. Die Summe wird bei einem Todesfall, nach einem festgelegten Zeitpunkt und bei vorzeitiger Kündigung ausgezahlt. Die gemischte Lebensversicherung kann in Raten oder in der kompletten Summe sofort ausgezahlt werden. Wenn die gemischte Lebensversicherung vorzeitig gekündigt wird, dann wird nicht der zuvor festgelegte Betrag ausgezahlt, sondern die eingezahlte Summe und die währenddessen angefallenen Zinsen.

    Die gemischte Lebensversicherung deckt die wichtigsten Teile im Leben ab, um sorglos abgesichert zu sein.
    Wenn die kapitalbildende Versicherung und die Risikolebensversicherung getrennt voneinander abgeschlossen werden, können die anfallenden Kosten höher ausfallen. Daher ist zu raten eine gemischte Lebensversicherung abzuschließen, somit sind dennoch beide Lebensgrundlagen abgesichert und es fallen keine zusätzlichen Kosten an. Bei einem Todesfall kann die auszuzahlende Summe erhöht ausfallen, damit die finanzielle Lücke beglichen werden kann.

    Viele sehen in Immobilien oder Aktien eine Möglichkeit ihr Geld sinnvoll zu investieren, statt eine gemischte Lebensversicherung zu wählen. Jedoch ist die gemischte Lebensversicherung finanziell abgesicherter. Mietnomaden und schwankende Aktienkurse lassen ihre Investierung gefährlich schwanken, eine gemischte Lebensversicherung wankt jedoch nicht, es ist ein fester Betrag, der sich auch noch vermehrt. Es lohnt sich also für die gemischte Lebensversicherung Geld anzulegen. Die gemischte Lebensversicherung sollte für diejenigen abgeschlossen werden, die viel Verantwortung tragen und die finanzielle Absicherung auf ihren Schultern tragen. Die gemischte Lebensversicherung sollte ebenfalls bedacht werden, wenn Sie sich finanziell schützen wollen.

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