Gewässerschadenhaftpflichtversicherung

Gewässerschadenhaftpflichtversicherung auf besttarif.org!

Inhalt dieses Artikels

    Wenn mit Heizöl für Wärme gesorgt wird, aber der Tank undicht ist und Öl versickert, kann das sehr teuer werden! Beruhigend zu wissen, dass man eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung abgeschlossen hat.

    1. Was ist eigentlich eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung?

    Die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung ist vielen Hausbesitzern auch unter der Bezeichnung Öltank-Haftpflichtversicherung bekannt. In sehr, sehr vielen Haushalten werden Öltanks zum Heizen verwendet, zählt doch das Heizöl nach wie vor zur beliebtesten Form des Heizens. Doch den meisten Besitzern von Eigen- beziehungsweise Mehrfamilienhäusern ist nicht bewusst, dass von diesen Öltanks eine nicht zu unterschätzende Gefahr ausgehen kann. Trotz regelmäßiger Überprüfung kann Heizöl austreten, im Schadensfall entstehen schnell hohe Summen, die der Haus-oder Grundbesitzer bezahlen muss. Die Schadenssumme kann ganz leicht einen sechsstelligen Betrag erreichen.

    2. Wie kann durch einen Öltank ein Schaden verursacht werden?

    Der Öltank zählt zu jenen Anschaffungen, die nur in relativ großen Abständen ausgetauscht werden. Die Tanks sind in den meisten Fällen über Jahrzehnte im Einsatz. Zwanzig und mehr Jahre sind keine Seltenheit. Durch den langen Zeitraum kann es durch die Abnützung relativ leicht zu Rissen im Tank oder in den Zuleitungen kommen. Nicht selten kommt es auch vor, dass der Tank rostet und dann das Heizöl austritt. Das Problem besteht darin, dass diese Schäden oft erst zu einem sehr späten Zeitpunkt bemerkt werden. Dadurch kann es passieren, das Öl in den Boden versickert und das Grundwasser belastet. In einigen Fällen tritt die Verschmutzung des Grundwassers auch durch einen Fehler beim Befüllen des Tanks auf. Wenn man sich darüber im Klaren ist, dass bereits ein bis zwei Tropfen Öl reichen, um damit bis zu tausend Liter Wasser zu verunreinigen, kann sich jeder ganz leicht vorstellen, wie das Trinkwasser verseucht wird, wenn mehr Heizöl in den Boden versickert.

    Es handelt sich bei einem Öltank- Schaden immer um mehr als ein paar Tropfen, die vielleicht sogar über einen längeren Zeitraum unbemerkt in das Erdreich eindringen. Ein Heizöltank fasst durchschnittlich zwischen zweitausend bis dreitausend Liter Heizöl. Versickert nur ein Liter Heizöl, so reicht diese Menge aus, um ungefähr eine Million Liter Trinkwasser zu verseuchen und mehrere Tonnen Erde zu verunreinigen. Dringt nun das Heizöl in die Kanalisation oder in das Grundwasser ein, kann durchaus eine größere Wohnregion davon betroffen sein, eventuell nicht mehr mit reinem Trinkwasser versorgt werden zu können. Der betroffene Besitzer muss für die Reinigung des Trinkwassers aufkommen, aber genauso für den Erdaushub und im schlimmsten Fall kommen auch Schadenersatzzahlungen von den betroffenen Personen auf ihn zu.

    3. Für welche Personen macht eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung Sinn?

    Sinnvoll ist die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung für alle Personen, die ein Einfamilienhaus besitzen, aber auch für jene Personen, die Ein- oder Mehrfamilienhäuser vermieten. Gewerbliche Vermieter und Eigentümer von Grundstücken ist eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung dringend zu empfehlen, wenn auf dem Grundstück ein Öltank vorhanden ist.
    Zu einer Gewässerschadenhaftpflichtversicherung raten kann man ebenso den Mietern und Hausbesitzern, die auf Grund der Mietbedingungen für auftretende Schäden durch das Heizöl verantwortlich gemacht werden können.

    Wichtig ist eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung, weil bei einen Schaden jeder in unbegrenzter Höhe dafür aufkommen muss, egal ob der Schaden fahrlässig oder ohne eigenes Verschulden verursacht wurde. Da bei einem Heizölaustritt die Folgekosten extrem hoch sein können, kann so eine Verunreinigung des Grundwassers beziehungsweise des Trinkwassers oder der Erde existenzbedrohende Auswirkungen haben. Nicht nur für Heizöltanks ist eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung ratsam, sondern für alle Anlagen, in denen sich wasserverunreinigende Substanzen befinden. Eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung wird auch jenen Personen empfohlen die für die regelmäßigen Kontrolle, Wartung oder Bestellung des Heizöls verantwortlich sind.

    4. Wie hilft die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung genau?

    Die meisten Öltanks sind im Keller oder im Garten untergebracht. Deshalb ist die Gefahr, dass es zu einer Verseuchung des Bodens kommt, relativ hoch. Durch die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung gedeckt sind die entstandenen Schäden an Boden und Grundwasser und die Personen- und Vermögensschäden, die durch das Eindringen des Heizöls in den Boden oder das Grundwasser entstanden sind. In den meisten Versicherungsverträgen wird nicht explizit von Schäden durch das Heizöl gesprochen, sondern allgemein von Schadstoffen, die zu einer Verunreinigung führen kann. Es spielt bei einer Verunreinigung nämlich keine Rolle, ob das Grundwasser oder Erdreich durch das Heizöl oder andere Substanzen verseucht wurde, Tatsache ist, dass für die Reinigung die vollen Kosten zu begleichen sind.

    5. Kann eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung vor diesen Risiken schützen?

    Die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung kann die Schäden zwar nicht verhindern, jedoch übernimmt die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung die Folgekosten für den Versicherten. Die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung deckt die Kosten für das Abbaggern, den Abtransport und die fachgerechte Entsorgung der verseuchten Erde. Mit der Gewässerschadenhaftpflichtversicherung besteht auch ein Versicherungsschutz gegen Schadensansprüche dritter Personen. Mit dem Erwerb der Gewässerschadenhaftpflichtversicherung erhält man einen Schutz für die ober- oder unterirdischen Öltanks, ist geschützt wenn Heizöl versickert und ist vor den finanziellen Risiken im eingetretenen Schadensfall geschützt.

    6. Was sollte beim Abschluss einer Gewässerschadenhaftpflichtversicherung beachtet werden?

    Viele Versicherungen bieten eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung an, deshalb ist es ratsam, die Konditionen zu vergleichen. Informationen und eine detaillierte Übersicht findet man unter www.besttarif.org. Die Deckungssummen können wie bei jeder anderen Haftpflichtversicherung individuell festgelegt werden. Aber gerade bei der Gewässerschadenhaftpflichtversicherung ist es ganz besonders wichtig, dass keine Unterversicherung vorliegt. Gerade bei den Sachschäden sollte eine Deckungssumme von mindesten einer, besser von mehreren Millionen, vorliegen.
    Die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung macht aber auch für Personen Sinn, die keine Immobilien oder Grundstücke besitzen. Wer den Keller für sein Hobby nützt und mit Lacken, Sprays oder Chemikalien arbeitet, muss sich ebenfalls über die Risiken bewusst sein, dass es dadurch zu einer Umweltbeeinträchtigung kommen kann.

    Generell wird empfohlen, die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung ein bis zweimal pro Jahr zu überprüfen, die persönlichen Gegebenheiten zu hinterfragen und den Versicherungsschutz den eventuell aufgetretenen Veränderungen anzupassen. Für Haus- und Grundbesitzer gilt, dass eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung nahezu unverzichtbar ist.
    Ein Vergleich bei der Gewässerschadenhaftpflichtversicherung lohnt sich auf jeden Fall. Teure Versicherungen verlangen bei der Gewässerschadenhaftpflichtversicherung fast fünfmal mehr als die günstigeren Versicherungen. Vollen Versicherungsschutz erhält man schon ab ungefähr dreißig Euro pro Monat. In eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung nicht zu investieren, kann verheerende Folgen haben. Oft muss nach einem Schadensfall ein Gutachter bestellt werden, in manchen Fällen kommt es auch zu einem Gerichtsverfahren. In solch einem Fall entstehen weitere recht hohe Kosten. Die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung steht dann hilfreich zur Seite.

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