Handyversicherung

iPhone Display bricht bei Unfall

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    Das Handy zählt zu den wichtigsten elektronischen Alltagsgegenständen. Für die meisten Menschen ist es mittlerweile unvorstellbar, unterwegs keine Telefongespräche führen oder im Internet auf mobile Daten zurückgreifen zu können. Unabhängig davon, ob Verbraucher ihr Handy über einen Laufzeitvertrag mieten bzw. finanzieren, oder ob sie es kaufen, um es mit einer Prepaid-Karte zu nutzen, vor allem moderne Handy können mitunter einen stolzen Preis haben.
    Solange das Handy fehlerfrei funktioniert und demgemäß vom Verbraucher keine Einschränkungen zu befürchten sind, setzen sich Eigentümer nur bedingt mit einer Handyversicherung auseinander. Diese kann jedoch zeitnah wichtig werden, insbesondere dann, wenn das Handy durch ein plötzliches Unfallereignis geschädigt wird oder durch Diebstahl abhanden kommt.

    1. Warum sich eine Handyversicherung vor allem finanziell lohnen kann:

    Da ein Handy jederzeit griffbereit sein sollte, werden diese häufig körpernah getragen. In einem kurzen Moment der Unachtsamkeit gleitet das Handy plötzlich aus der Hosentasche. Mobile Endgeräte scheinen einerseits Alleskönner zu sein, andererseits sind sie sehr empfindlich, so dass ein Sturz aus geringer Fallhöhe bereits deutliche Spuren hinterlassen kann. Dabei sind nicht nur optische, sondern auch technische Mängel nicht selten. Betroffene, die sich nunmehr auf die Suche nach einer geeigneten Reparaturmaßnahme begeben, werden spätestens in diesem Moment über die Vorteile einer Handyversicherung stolpern. Die einzelnen Bestandteile eines Handys sind zum Teil sehr teuer.

    Mit einer Handyversicherung werden derartige Schadensfälle kompensiert, wobei die Leistungen der Versicherungsgesellschaften voneinander abweichen können Einige Versicherungsgesellschaften bieten beispielsweise keinen Schutz vor Diebstahl an.. Es ist daher ratsam, sich zunächst eingehend mit der Thematik Handyversicherung auseinander zu setzen, um abschließend die verschiedenartigen Leistungsmodelle der Versicherer besser miteinander vergleichen zu können. Trotz der Vielzahl von Angeboten ist eine Handyversicherung auf jeden Fall immer dann sinnvoll, wenn es sich zum einen um ein vergleichsweise teures Gerät handelt und es zum anderen häufig genutzt wird. Das Risiko des Schadens steigt letztendlich, wenn das Handy in einem ständigen Gebrauch steht.

    Mit einer Handyversicherung lassen sich vor allem solche Unkosten kompensieren, die durch einen Unfall jedem widerfahren können. Dem Betroffenen bleibt oftmals nur die Wahl zwischen der Wiederherstellung und einem Neukauf. Jedenfalls kann der Sturz nicht als Garantiefall abgewickelt werden, da die Garantie nur solche Schäden umfasst, die vom Handy selbst verursacht wurden. Eine Handyversicherung hingegen nimmt den Schaden nicht nur auf, sondern tilgt auch die Reparaturkosten.

    2. Welche Leistungen bieten die Versicherungsgesellschaften mit ihrer Handyversicherung an:

    Mittlerweile hat sich eine Vielzahl von Versicherungsunternehmen auf den Dienstleistungsbereich “Handyversicherung” spezialisiert. Trotz des weitreichenden Angebotes ist es für Kunden entscheidend, die Übersicht über die Offerten zu behalten. Versicherungsnehmer sollten besonders auf solche Versicherungsangebote zurückkommen, die ihnen ein umfangreiches Leistungsangebot garantieren. Der Sturz aus der Jackentasche ist lediglich ein Beispielfall, der sich beliebig verändern oder ausweiten lässt. Ist das Handy exemplarisch nunmehr gegen Sturzschäden geschützt, übernimmt die abgeschlossene Handyversicherung kaum die Kosten für die Instandsetzung von Flüssigkeitsschäden, die unter anderem dadurch eintreten können, dass neben dem Handy ein Glas Wasser verschüttet wird. Derartige Ereignisse beeinträchtigen regelmäßig weniger die Optik, als vielmehr die Elektronik. Die Auswirkungen sind dennoch verheerend, da die Zerstörung wichtiger Bestandteile das Handy praktisch unbrauchbar macht. In diesem Fall zahlt die Handyversicherung den Zeitwert des Gerätes an den Betroffenen aus. Die Kosten für ein Neugerät werden dadurch minimiert oder sogar vollständig kompensiert. Ebenso werden im Regelfall solche Schäden von der Handyversicherung gedeckt, die durch Überspannung, Brand, Blitzschlag, Implosion, Vandalismus oder auch durch Bedienungsfehler entstehen können.

    3. Optionale Zusatztarife bei einer Handyversicherung:

    Die Grundpakete der Handyversicherungen bieten dem Handy einen umfassenden Schutz gegen die typischen Risiken des Alltags, wie Stürze und Diebstahl. Zusätzlich können Versicherte zusätzliche Optionen buchen, um dem Gerät einen besseren Schutz zu gewähren. Dazu zählen insbesondere Straftaten gegen das Eigentum, also Diebstahl. Durch die Zusatzpakete in der Handyversicherung wird das Handy gegen den einfachen Diebstahl, Raub oder den Diebstahl aus einem Fahrzeug gesichert. Ein derartiger Schutz ist deswegen sehr wichtig, weil elektronische Geräte bei Langfingern begehrt sind. Die Artikel genießen nach wie vor einen gewinnversprechenden Absatzmarkt. Diebstahl Straftaten unterliegen jedoch nicht dem Gewährleistungsrecht.

    4. Warum ein Vergleich der Handyversicherung lohnenswert sein kann:

    Wie bei anderen Versicherungsbereichen auch, sollten Interessierte zuvor die Unterschiede bei den Handyversicherungen reflektieren. Zum einen unterscheiden sich bei einer Handyversicherung die Tarife hinsichtlich der monatlichen Vergütung. Für eine Handyversicherung sind regelmäßig etwa 5 EUR pro Monat einzuplanen. Entsprechend teurer wird die Handyversicherung, wenn das Gerät auch gegen Diebstahl und Raub abgesichert werden soll. Durchschnittlich liegen die Preise für eine Handyversicherung mit Diebstahl bei etwa 8 EUR. Andererseits können die angebotenen Leistungen wie Diebstahl zum Teil verschiedenartig ausgestaltet sein. Versicherungsnehmer sollten vor allem darauf achten, ob der Versicherungsbrief der abgeschlossenen Handyversicherung eine vereinbarte Selbstbeteiligung festlegt. Kommt es dementsprechend zum Versicherungsfall bei Diebstahl oder Beschädigung, müssen Betroffene die festgelegte Selbstbeteiligungssumme auf jeden Fall aus eigener Tasche entrichten. Die Versicherungsgesellschaft kompensiert demzufolge ausschließlich den Differenzbetrag, insofern sich dieser überhaupt ergibt. Da mittlerweile sehr viele Unternehmen eine Handyversicherung anbieten, fällt es Interessenten zunehmend schwerer, den idealen Versicherungsschutz zu finden. Ein Vergleich der Handyversicherung ist eine wichtige Hilfe für die Entscheidung. Ein Vorteil ist, dass der Vergleich der Handyversicherung innerhalb von wenigen Augenblicken kostenfrei durchgeführt werden kann. Ferner übernimmt die Suchmaschine die Auswertung der vertraglichen Inhaltsregelungen der Handyversicherung. Dies spart viel Zeit. Außerdem ist die Vertragssprache mitunter kompliziert und vor allem für Laien nicht immer durchschaubar. Der Versicherungsvergleich übernimmt diese Aufgabe, so dass sich der potentielle Versicherungsnehmer letztendlich nur noch für seinen Wunschanbieter der Handyversicherung entscheiden kann.

    5. Für welche Handymodelle sich eine Handyversicherung lohnen kann:

    Vor allem neuwertige Handy Geräte haben einen hohen Anschaffungswert. Werden diese kurze Zeit nach dem Kauf geschädigt oder einem Diebstahl zum Opfer, ist der Ärger regelmäßig groß, wenn der Betroffene keine Handyversicherung abgeschlossen hat. Es ist dennoch schwierig, eine allgemeingültige Empfehlung auszusprechen. Günstigere Handy können zwar auch gegen typische Alltagsrisiken gesichert werden. Jedoch ist bei diesen Fabrikaten fraglich, ob die Versicherungsbeiträge letztendlich nicht über dem maximalen Schaden oder Diebstahl liegen. Als Nutzer sollte man sich für den geeigneten Schutz des Handy, vorher ausreichend informieren.

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