Hundekrankenversicherung

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Inhalt dieses Artikels

    Der Hund ist der beste Freund des Menschen und in den meisten Haushalten ein vollwertiges Familienmitglied. Egal ob als Begleiter auf langen Wanderungen, als Spielkamerad der Kleinen oder als Tröster in der Not – Hunde bereichern das Leben und geben viel Anlass zur Freude. Verständlich also, dass die Gesundheit des Vierbeiners einen hohen Stellenwert einnimmt. Wird der Hund jedoch krank, kann das schnell teuer werden. Schließlich möchte man seinem Freund auf vier Pfoten die beste medizinische Behandlung bieten, damit er bald wieder gesund wird. Dazu gehören oft hochpreisige Medikamente und häufige Tierarztbesuche. Das kann nur allzu schnell ein tiefes Loch in den Geldbeutel reißen. Zur Sorge um den Hund kommt dann auch noch die Sorge ums Geld. Keine schöne Situation! Aber sie lässt sich vermeiden. Um gar nicht erst in diese missliche Lage zu kommen, bietet es sich an, über den Abschluss einer Hundekrankenversicherung nachzudenken. Diese Versicherung übernimmt wie eine Krankenversicherung für Menschen die Kosten für Medikamente und ärztliche Behandlungen. Allerdings gibt es je nach Hundekrankenversicherung einige Besonderheiten zu beachten, weshalb es sich lohnt, verschiedene Angebote zu vergleichen. Alle wichtigen Informationen sind im Folgenden zusammengestellt.

    1. Arten der Hundekrankenversicherung

    Eine Hundekrankenversicherung schützt den Tierbesitzer vor teuren Tierarztrechnungen. Dabei kann man zwei Formen der Versicherung unterscheiden. Zum einen gibt es die Hunde-OP-Versicherung, zum anderen die Hundekrankenversicherung. Die Hunde-OP-Versicherung greift, wie der Name schon sagt, wenn eine Operation des Vierbeiners fällig wird. Die hier besprochene Hundekrankenversicherung bietet einen umfassenderen Schutz, gewissermaßen ein Rundum-sorglos-Paket. Sie beinhaltet je nach Tarif auch sämtliche tierärztliche Behandlungen, die nichts mit Operationen zu tun haben, beispielsweise etwa Vorsorgeuntersuchungen oder Prophylaxemaßnahmen.

    2. Leistungen einer Hundekrankenversicherung

    Damit man an seinem Hund lange Jahre Freude hat, braucht er von Anfang an eine gute medizinische Versorgung. Diese beginnt nicht erst im Krankheitsfall, sondern bereits mit den Schutzimpfungen im Welpenalter. Mit einer Hundekrankenversicherung werden diese Kosten abgedeckt, da von ihr Vorsorgeleistungen wie Impfungen, Wurmkuren sowie Floh- und Zeckenprophylaxe erstattet werden. Sollte es tatsächlich einmal zu einem Unfall kommen und eine Operation nötig werden, zahlt die Hundekrankenversicherung natürlich auch. Je nachdem, welcher Tarif gewählt wird, werden von einer Hundekrankenversicherung bis zu 100 Prozent der anfallenden Kosten (innerhalb der vertraglich vereinbarten Höchstgrenze) übernommen. Leistungen, deren Kosten erstattet werden können, sind beispielsweise:

    • Medikamente, je nach Tarif auch homöopathische Behandlungen
    • Diagnoseverfahren wie etwa Röntgen, CT oder EKG
    • Vorsorgeuntersuchungen und Behandlungen wie Wurmkuren, Impfungen oder Gesundheitschecks
    • Physikalische Therapie
    • Operationen und chirurgische Eingriffe sowie damit zusammenhängende Unterbringungskosten in der Tierarztpraxis oder Tierklinik und die Nachsorge
    • Tierarzthonorare

    Gerade Tierarzthonorare können bei komplizierten Behandlungen teuer werden. Eine Hundekrankenversicherung übernimmt je nach gewähltem Tarif die Honorare des Tierarztes bis zum Dreifachen der Gebührenordnung. Viele Hundekrankenversicherungen bieten auch einen weltweiten Versicherungsschutz im Ausland an. Das ist wichtig, falls bei einer Urlaubsreise ein Tierarzt aufgesucht werden muss. Die Rechnungen können dann in Deutschland bei der Hundekrankenversicherung eingereicht werden. Allerdings gibt es auch Leistungen, die nicht von einer Hundekrankenversicherung übernommen werden. Bei den sogenannten Leistungsausschlüssen handelt es sich um Behandlungen, die nicht direkt mit der Gesundheit des Hundes in Verbindung stehen. Dazu zählen etwa Tierzubehör wie Leinen oder Kuscheldecken, Pflegezubehör wie Kämme, Bürsten oder Hundeshampoo, Bescheinigungen wie etwa bei Kampfhunden, spezielles Diätfutter und die Sterilisation oder Kastration.

    3. Beiträge der Hundekrankenversicherung

    Viele denken beim Wort Hundekrankenversicherung nur: „Oh je, noch eine Versicherung mehr, das bringt doch sowieso nichts! Dabei zahle ich nur drauf.“ Das mag vielleicht bei exotischen Versicherungen der Fall sein, nicht aber bei einer so lebensnahen wie der Hundekrankenversicherung. Zwar wünscht man seinem geliebten Haustier ein langes Leben ohne Krankheit und Unfall, doch die Realität sieht nun einmal anders aus. Die Beiträge zu einer Hundekrankenversicherung hat man als Tierbesitzer also schnell wieder eingespart, sobald eine etwas umfangreichere Behandlung beim Tierarzt notwendig wird. Denn die monatliche zu zahlende Summe ist relativ gering im Vergleich zu den vielen Hundert Euro, die eine moderne tierärztliche Versorgung heute schnell einmal kosten kann. Die Beiträge zur Hundekrankenversicherung errechnen sich aus verschiedenen Faktoren. So fließen in die Prämienfestlegung das Alter des Hundes, seine Rasse, die Schulterhöhe und eventuelle Kennzeichnungen wie Chips und Tätowierungen mit ein. Auch Hunde mit Vorerkrankungen können versichert werden, in der Regel findet keine Gesundheitsprüfung statt. Lediglich ab einem bestimmten Alter des Tieres verlangen Hundekrankenversicherungen eine vom Tierarzt durchgeführte Gesundheitsprüfung.

    4. Individuelle Tarife bei Hundekrankenversicherungen

    Eine Hundekrankenversicherung kostet nicht immer gleich viel. Nicht nur der zu versichernde Hund spielt eine entscheidende Rolle, sondern auch die gewählten Versicherungsleistungen. Zusätzlich zum Basistarif können nämlich noch weitere Leistungspakete gewählt werden. Natürlich steigt durch den Leistungszuwachs die monatliche Versicherungssumme etwas an. Die optionalen Bausteine sind jedoch nicht für jeden Hundehalter gleich sinnvoll, es sollte über die Notwendigkeit also gut nachgedacht werden. Mögliche Ergänzungstarife sind zum Beispiel:

    • Auslandskrankenschutz: Für Leute, die viel im Ausland unterwegs sind und dabei nicht auf ihren Vierbeiner verzichten möchten, sollte die Hundekrankenversicherung einen Auslandsschutz beinhalten. Bei vielen Versicherungen ist das bereits im Grundpaket enthalten.
    • Alternative Behandlungsmethoden: Für alle, die Wert darauf legen, ihren Hund mit einer sanften homöopathischen Behandlung zu unterstützen. Diese muss jedoch von einem ausgebildeten Tierarzt durchgeführt werden.
    • Ungewollter Deckakt: Einmal nicht aufgepasst und schon vervielfacht sich das Hundevergnügen. Für Halter von liebestollen Rüden kann dieser Baustein sinnvoll sein, da die Kosten für die tierärztliche Behandlung der geschwängerten Hündin übernommen werden.

    Viele Hundekrankenversicherungen haben auch ein internes Rabattsystem, einen sogenannten Leistungszuwachs, inbegriffen. Das heißt, dass die im Vertrag vereinbarten Leistungsgrenzen nach einem Jahr ohne eingereichte Rechnungen angehoben werden. Die Versicherung zahlt dann eine höhere Gesamtsumme für tierärztliche Leistungen, ohne dass der Hundehalter höhere Beiträge zahlen muss.

    Es gibt immer auch Möglichkeiten, um die Beiträge einer Hundekrankenversicherung zu minimieren. Eine Variante, um Kosten zu senken, ist, sich für eine Selbstbeteiligung zu entscheiden. Bei diesem Modell übernimmt der Hundebesitzer anfallende Kosten bis zu dem vereinbarten Selbstbehalt. Alles, was darüber hinausgeht, erstattet dann die Hundekrankenversicherung (natürlich immer im Rahmen der vereinbarten Leistungen). Eine zusätzliche Kostensenkung bringt eine jährliche Zahlung des Versicherungsbeitrages. Der Abschluss eines Mehrjahresvertrages erhöht dabei das Sparpotenzial noch. Die meisten Versicherungsgesellschaften bieten nämlich Sonderrabatte für jeden weiteren Hund an, der bei ihnen versichert wird.

    5. Vergleich und Abschluss einer Hundekrankenversicherung

    Eine Hundekrankenversicherung bietet viele Vorteile und garantiert dafür, dass der vierbeinige Liebling im Ernstfall die bestmögliche medizinische Behandlung erhält. Trotzdem sollte nicht überstürzt irgendeine Versicherung abgeschlossen werden. Ein Vergleich der verschiedenen Versicherungsangebote ist auf jeden Fall angebracht. Nur so kann man die individuell passende Hundekrankenversicherung für sich und seinen Liebling finden.

    Am besten überlegt man ganz in Ruhe, welche Leistungen in der persönlichen Situation wirklich wichtig sind. Brauche ich einen Auslandsschutz oder finde ich es daheim am Schönsten? Homöopathie ist sowieso nur Unfug? Eine Selbstbeteiligung kommt für mich gar nicht infrage? Mir wäre es lieber, die Beiträge monatlich zu zahlen, auch wenn dann die Gesamtsumme etwas höher ist? Zusammen mit den Basisinformationen zum Hund werden die Antworten auf diese Fragen einfach in den Vergleichsrechner eingegeben und schon kann bequem das passende Versicherungsangebot aus mehreren Optionen ausgewählt werden. Die besten Angebote werden in einer übersichtlichen Liste zusammengestellt. Bevor man einen Vertrag unterschreibt, kann kostenloses Infomaterial der jeweiligen Versicherungsgesellschaft zusätzliche Fragen klären. Und wenn letzte Bedenken bestehen, sorgt das persönliche Gespräch mit einem Vertreter der jeweiligen Hundekrankenversicherung für endgültige Klarheit. Durch den kostenlosen und unverbindlichen Versicherungsvergleich lässt sich eine Menge Geld sparen. Außerdem ist so der Abschluss einer Versicherung möglich, die wirklich optimal auf die Bedürfnisse des Hundes zugeschnitten ist. So steht einer langen gemeinsamen Freundschaft nichts mehr im Weg!

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