Krankenversicherung für Beamte

Krankenversicherung für Beamte auf besttarif.org

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    Es ist bekannt, dass es eine Krankenversicherung für Beamte gibt. Sie haben den berechtigen Anspruch auf Beihilfe, die von ihrem Dienstherren aufgebracht wird. Einen bestimmten Teil der Kosten, der für die Gesundheitsversorgung benötigt wird, bekommen Beamte von ihrem Arbeitgeber. Wie hoch dieser Beihilfeanspruch ist, ist unterschiedlich. Allerdings beläuft er sich im Normalfall auf 50 bis 80 Prozent der Behandlungskosten.

    1. Private Krankenversicherung für Beamte

    Diese private Art von Krankenversicherung für Beamte, ist eine wirklich preiswerte Alternative zu einer gesetzlichen Krankenversicherung. In dieser Krankenversicherung für Beamte sind alle Leistungen enthalten, die eine Vollversicherung anbietet, aber der entscheidende Vorteil ist, dass die Kosten erheblich niedriger sind. Das Fazit ist, dass die Krankenversicherung für Beamte günstiger ist. Hinzu kommt, dass sie die volle Kostenerstattung für Behandlungen heilpraktischer Natur und auch für Zahnbehandlungen beinhaltet.

    2. Wie sieht eine gesetzliche Krankenversicherung für Beamte aus?

    Fakt ist, dass bei einer gesetzlichen Krankenversicherung für Beamte diese nicht pflichtversichert sind. Sie können für sich selbst entscheiden, ob sie sich lieber privat versichern lassen wollen. Diese Entscheidung können die Beamten, unabhängig von ihrem Einkommen, treffen. Allerdings besteht für Beamte die Option, auf freiwilliger Basis, einer gesetzlichen Krankenversicherung für Beamte beizutreten. Hierbei ist zu beachten, dass es bei dieser keinen Beihilfeanspruch gibt.

    Wenn sich eine Person für eine gesetzliche Krankenversicherung für Beamte entscheiden will, dann sollte er mehrere Faktoren berücksichtigen. Bei einer gesetzlichen Krankenversicherung für Beamte sind die Beiträge einheitlich, sie betragen 15,5 Prozent des Bruttolohns. Des weiteren sind Beamte dazu angehalten den Beitragshöchstsatz zu zahlen. Es ist allerdings so, dass bei einer gesetzlichen Krankenversicherung für Beamte der Beitragshöchstsatz maximal 15,5 Prozent betragen kann, wenn das jährliche Einkommen bei 48.600 Euro liegt.

    Hinzu kommt noch, dass wenn der Versicherte sich dazu entschließt die gesetzliche Krankenversicherung für Beamte zu verlassen und einer privaten Krankenversicherung für Beamte beizutreten, dann muss er sich befreien lassen und diese Befreiung ist dann auch unwiderruflich.

    Fakt ist auch, dass Beihilfemessungssätze und Beihilfeansprüche bei der Krankenversicherung für Beamte, zum größten Teil unberücksichtigt bleiben. Grund dafür ist, dass die gesetzliche Krankenversicherung für Beamte den großteil der Kosten für medizinische Leistungen erstattet. Beamte haben demzufolge kein Anspruch auf einen Beitragszuschuss zur Krankenversicherung, da sie über eine Berechtigung zur Beihilfe verfügen. Das heißt, dass diese Berufsgruppe den vollen Beitrag in einer gesetzlichen Krankenversicherung für Beamte zahlen muss. Und das obwohl, den Beamten eine Unterstützung, finanzieller Natur, zusteht. Die Höhe dieser Unterstützung beträgt in etwa die Hälfte der entstehenden Kosten bei der Behandlung. Das wird durch die Beihilfeberechtigung garantiert.

    3. Bei einer privaten Krankenversicherung für Beamte erhalten diese Beihilfe durch ihren Dienstherren

    In einer privaten Krankenversicherung für Beamte werden die Versicherungsbeiträge dadurch errechnet, dass man den Gesundheitszustand und das Alter als Indikator dazu nimmt. Das heißt in einer privaten Krankenversicherung für Beamte werden die Beiträge und der Versicherungsschutz genau auf die jeweilige Ansprüche des Versicherten zugeschnitten. Natürlich wird an dieser Stelle auch die Beamtenhilfe mitberücksichtigt. Die private Krankenversicherung für Beamte und die Beihilfe übernehmen im Regelfall 50 Prozent der Behandlungskosten.

    Wenn der Beamte als Privatversicherter zählt, muss die Beihilfe, die er von seinem Dienstherren erhält, in schriftlicher Form bzw. in einer Beihilfebscheinigung festgehalten werden, da diese Beihilfe mit dem Arbeitgeberzuschuss für Arbeitnehmbar verglichen werden kann. Diese schriftliche Bescheinigung wird im Normalfall der Beihilfeberechtigungsstelle vorgezeigt.

    4. Wie sieht das Abrechnungsverfahren der Beihilfe genau aus?

    Das Abrechnungsverfahren bei einer privaten Krankenversicherung für Beamte gestaltet sich ungefähr auf die gleiche Weise wie das Verfahren der Beihilfe. Es wird in mehrere Schritte unterteil.
    Im ersten Moment muss die Rechnung, die beispielsweise der Arzt ausstellt, vom Versicherungsnehmer selbst übernommen werden. Anschließend können diese ärztlichen Rechnungen bei der Beihilfe eingesendet werden. Hierfür ist es nicht unbedingt notwendig das Original zu schicken. Eine Kope reicht völlig aus.

    Danach wird der, auf der Rechnung aufgeführte, Rechnungsbetrag für die ärztliche Leistung schnellstmöglich erstattet und zwar nach einem vorher festgelegten Prozentsatz. Dieser Prozentsatz wird in den Beihilfeverordnungen der einzelnen Bundesländer und auch der des Bundes aufgelistet.
    Leistungen, für die ein Recht auf Beihilfe besteht, werden in dieser Beihilfeverordnung noch zusätzlich aufgeführt. Im Regelfall handelt es sich dabei um medizinische Behandlungen, die absolut notwendig sind.

    Wie hoch der Beihilfesatz genau ist, ergibt sich aus dem Beihilfebemessungssatz. Abschließend bleibt an dieser Stelle festzuhalten, dass nach Ablauf einer vorgegebenen Frist die Rechnungsdokumente beseitigt werden, die bei der Beihilfe zugeschickt werden. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, dass die Unterlagen wieder zurückgeschickt werden, wenn die Portokosten vom Versicherten übernommen werden und er den Wunsch äußert die Unterlagen zurückerhalten zu wollen.

    5. Wie wird der Beihilfeanspruch genau berechnet?

    Hierbei werden verschiedene Kriterien zu Rate gezogen. Beispielsweise werden die individuellen Merkmale, wie das Berufsleben, die Kinder, der Beruf des Ehepartners oder auch Krankheiten berücksichtigt. Auch die Wohnsituation spielt hier eine entscheidende Rolle und in den jeweiligen Bundesländern gelten unterschiedliche Beihilfebemessungssätze. Es soll an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass die Beihilfeempfänger sich nur zu dem Prozentsatz versichern müssen, der nicht von der Beihilfe übernommen wird.

    Das heißt, falls ein Individuum beispielsweise zu 70 Prozent beihilfeberechtigt ist, dann muss es sich nur die Differenz, also 30 Prozent, bei einer privaten Krankenversicherung für Beamte versichern.

    6. Wie sieht es mit der Beihilfe für Beamtenpartner und die Kinder aus?

    Natürlich haben nicht nur die Versicherten das Recht auf Beihilfe, sondern auch deren Kinder und Ehepartner. Eine Bedingung hierfür ist, dass die festgesetzte Einkommensgrenze nicht überschritten wird.

    Kinder sind im Normalfall auch beihilfeberechtigt, wenn wenigstens ein Elternteil es auch ist. Das Recht auf Beihilfe besteht solange man Kindergeld bezieht. Früher erhielten Eltern für ihre Kinder bis zu der Vollendung deren 27. Lebensjahres Beihilfe. Seit dem Jahr 2007 hat sich das nun geändert und seitdem wird das Kindergeld für Kinder bis zu ihrem 25. Lebensjahr bezahlt. Falls beide Elternteile im öffentlichen Dienst tätig sein sollten, dann sind die Kinder in der privaten Krankenversicherung für Beamte mitversichert.

    7. Sich Zeit nehmen, um die geeignetste Krankenversicherung für Beamte zu finden

    Es sollte sich definitiv ein wenig Zeit genommen werden, um die geeignetste Krankenversicherung für Beamte auszuwählen. Es sollten Anbieter verglichen werden, denn auf diese Weise lässt sich viel Geld sparen.