Krankenversicherung für Heilfürsorgeberechtigte

Krankenversicherung für Heilfürsorgeberechtigte auf besttarif.org!

Inhalt dieses Artikels

    Bei einer Krankenversicherung für Heilfürsorgeberechtigte handelt es sich um eine Versicherung, auf die Polizisten und Berufs- bzw. Zeitsoldaten, während ihrer Dienstzeit, einen Anspruch haben.
    Das heißt, dass die Heilfürsorge ein essentieller Bestandteil der Krankenversorgung für gewisse Teilbereiche des öffentlichen Dienstes ist.

    Nach der aktiven Dienstzeit als Versorgungsempfänger oder auch einem Übergang in den Einzeldienst, fällt die Heilfürsorge weg und danach besteht dann Anspruch auf Beihilfe. Der Eintritt in die private Krankenversicherung, der spätestens dann unumgänglich ist, wird durch eine passende Anwartschaftversicherung gesichert.

    1. Feuerwehrleute, Polizisten usw. haben Anspruch auf eine Anwartschaft

    Diese Art des Versicherungsschutzes setzt sich aus einer gewissen Grundabsicherung zusammen und ist beitragsfrei, zumindest für den Zeitraum der Ausbildung. Natürlich stehen den Beamten auch weitere Lösungen zur Ergänzung des Heilfürsorgeanspruchs zur Verfügung, die individuell zugeschnitten sind und über eine gewisse Attraktivität verfügen. Fakt ist, dann man sich sehr gut beraten lassen sollte, wenn es um die Krankenabsicherung geht. Jeder Mensch sollte wissen, dass die eigene Gesundheit durch nichts anderes zu ersetzen und somit das höchste Gut darstellt.

    Die Heilfürsorge wird, in manchen Bundesländern, nur während der Ausbildungszeit gewährt und ist eine Grundabsicherung für den Krankheitsfall. Im Regelfall ist es so, dass man nach dem Eintritt in den Ruhestand bzw. mit dem Ende der Heilfürsorge grundsätzlich eine Beihilfe erhält. Diese liegt in etwa bei 50 Prozent bis 70 Prozent der Kosten, die dem Versicherungsnehmer durch einen Krankheitsfall entstehen. Die Beihilfe wird vom Dienstherren übernommen bzw- gewährt.
    Deshalb ist die, vorher erwähnte, Anwartschaftversicherung so essentiell wichtig, da diese dazu beiträgt die entstehenden Kosten bei einer Krankheit gänzlich abzudecken.

    2. Was sind die genauen Vorteile einer Anwartschaftversicherung?

    Solch eine Anwartschaftversicherung garantiert einen gewissen Krankenschutz, der dazu auch noch sehr preiswert ist. Wie schon vorher erwähnt, werden die Krankheitskosten, die nach der aktiven Dienstzeit entstehen, zu einem gewissen Teil von der Beihilfe übernommen. Aber fürsorglich sollte man eben eine Anwartschaftversicherung abschließen, denn nach der Dienstzeit befindet man sich im Normalfall in einem fortgeschrittenen Alter und auch die Krankheitsfälle könnten dann an Häufigkeit zunehmen. An dieser Stelle muss auch erwähnt werden, dass die Kosten, die durch eine Behandlung entstehen und auch nicht durch die Beihilfe abgedeckt sind, dazu verpflichten eine private Krankenversicherung abzuschließen. Gerade in einem fortgeschrittenen Alter, ist der Abschluss einer Pflegeversicherung oder Krankheitskostenversicherung unumgänglich, aber leider auch oft nur gegen Zahlung eines Beitragszuschlags möglich.

    Und mit solch einer Anwartschaftversicherung, die eine langfristige Lösung darstellt, sichert der Versicherungsnehmer sich schon „heute“ für die Zukunft ab, indem er schon frühzeitig für den eigenen und in der Zukunft eventuell benötigten Versicherungsschutz sorgt.

    Einer der Vorteile ist, dass es zu keiner erneuten Gesundheitsprüfung kommt, wenn die Dienstzeit beendet wurde. Fakt ist auch, dass Krankheiten und deren Folgen, die während der Anwartschaftversicherung auftreten, in jedem Fall mitversichert sind. Auch Wartezeiten, die während der Umwandlung von der Anwartschaftversicherung in die Krankheitkostenversicherung entstehen könnten, sind nicht existent. Das ist zumindest bei der „kleinen“ Anwartschaftversicherung der Fall. Bei der „großen“ Anwartschaftversicherung wird zusätzlich eine Alterungsrückstellung gebildet.

    Fakt ist auch, dass solch eine Anwartschaftversicherung, den Beamten zu Beginn der Ausbildung, die Aufnahme in die spezielle private Krankenvericherung definitiv gewährleistet. Diese Versicherung ergänzt dann also die Beihilfeleistungen und es findet auch keine Risikoprüfung statt. Hinzu kommen auch noch günstige Beiträge durch das sogenannte „Einfrieren“ des jungen Eintrittsalters des Beamten. Also auch im fortgeschrittenen Alter, werden die Beiträge bezahlt, die zum Zeitpunkt des Eintritts gültig waren.

    3. Für Zeitsoldaten gibt es einen besonderen Hinweis

    Die Menschen, die sich in der Ausbildung befinden oder sich für ein „paar“ Jahre verpflichten, für diese Zeitsoldaten ist es völlig ausreichend, wenn sich eine „kleine“ Anwartschaftversicherung aneignen. Der Krankenversicherungsschutz, der später eventuell erforderlich sein könnte, ist dadurch abgesichert und das ebenfalls ohne eine Gesundheitsprüfung. Bei dieser „kleinen“ Anwartschaftversicherung sind zudem die Beiträge niedriger, als bei der langfristigen Variante. Allerdings muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass dafür die Beiträge nach der aktiven Zeit dann höher sind.

    Das liegt einfach daran, dass dann das Eintrittsalter zur Krankenversicherung gilt und eben nicht das Alter am Anfang der Anwartschaft.

    4. Informationen darüber einholen, welcher Anbieter noch zusätzliche Leistungen bietet

    Oftmals ist man als Beamter gesetzlich verpflichtet weitere Versicherungen abzuschließen. Beispielsweise ist man als Polizeibeamter, nach dem Pflegeversicherungsgesetz, dazu verpflichtet eine Pflegeversicherung abzuschließen. Man sollte also schauen, welcher Anbieter einer Anwartschaftversicherung auch gute Angebote in diesem Segment anbietet.

    Auch die Beihilfe ist so ein Thema. Dabei handelt es sich um eine Leistung, die der Dienstherr erbringt, indem er sich direkt an den Kosten für Krankheits-, Todes- und Geburtsfälle beteiligt. Bei Todesfällen ist die Beihilfe teilweise eingeschränkt. In den verschiedenen Bundesländern, gibt es auch verschiedene Ansichten darüber wie hoch der prozentuale Anteil der Beihilfe genau sein soll. Jedes Land hat also seine eigenen Beihilfebemessungssätze. Diese sind von mehrere Faktoren abhängig, nämlich von der geltenden Vorschrift zur Beihilfe und auch vom Familienstand.

    Wenn man beim Beispiel des Polizeibeamten bleiben will, dann erhält dieser zwischen 50 Prozent und 70 Prozent Beihilfe von seinem Dienstherren. Deshalb sollte sich genau darüber erkundigt werden, welcher Anbieter dieses Thema am besten berücksichtigt, wenn man sich Informationen zu einer Anwartschaftversicherung einholt. Bei diesem Thema sind auch die sogenannten Beihilfelücken zu beachten, denn der Dienstherr kommt nur für die beihilfefähigen Aufwendungen auf.

    5. Es ist wichtig sich die nötigen Informationen einzuholen

    In manchen Bundesländern, gab es in den letzten Jahren auch Änderungen die Beihilfe betreffend. In Bayern ist es beispielsweise so, dass seit dem Jahr 2007 die 10 Prozent Zuzahlung für Fahrkosten, häuslicher Krankenpflege und Hilfsmittel entfällt. Auch die Zuzahlung in Höhe von 10 Euro pro Liegetag bei einer Ktankenhausbehandlung entfallen seitdem.

    Es ist auch Fakt, dass in Bayern bei Heilpraktikerbehandlungen oder auch zahnärztlichen Leistungen ein Abzug von der Beihilfe erfolgt. Insgesamt kommt es zu einem Abzug von sechs Euro und zwar für jeden Rechnungsbeleg. Dabei ist es unerheblich in welchem Quartal diese Rechnung entstanden ist. Allerdings muss hier auch angemerkt werden, dass dafür die 10 Euro für die Praxisgebühren entfallen.

    Es sind also einige Faktoren, die bei der Auswahl des Anbieters einer Krankenversicherung für Heilfürsorgeberechtigte beachtet werden müssen. Deshalb sollte man sich ausreichend über die einzelnen Anbieter und ihre Angebote informieren, denn dadurch kann viel Geld gespart werden.