LKW Versicherung

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    Um einen LKW im öffentlichen Verkehr bewegen zu dürfen, gelten versicherungstechnisch die selben Voraussetzungen, wie für einen PKW. Das heißt, es muss mindestens eine Haftpflichtversicherung für den LKW vorliegen. Das gilt auch für Zugmaschinen und Auflieger, die im Werkverkehr innerhalb eines Betriebsgeländes bewegt werden – denn nur eine Haftpflichtversicherung stellt sicher, dass bei eventuellen Unfällen beschädigte Sachwerte beziehungsweise entstandene Personenschäden auch reguliert werden.

    1. Mit Tarifvergleich auf der sicheren Seite

    Aufgrund der steigenden Anzahl des Gütertransports via LKW steigt auch die Zahl der zu versichernden Fahrzeuge – und damit die Zahl der Angebote der verschiedenen Versicherungsgesellschaften. Um in diesem Dschungel an Versicherungsangeboten die für die eigenen Bedürfnisse passendste Police zu finden, empfiehlt sich ein Versicherungsvergleich über einen unabhängigen Tarifrechner. besttarif.org steht dabei für den objektiven und übersichtlichen Versicherungsvergleich zum Thema LKW Versicherung. Auf einen Blick lassen sich nach Eingabe der notwendigen Rahmendaten über die zu versichernden Fahrzeuge die Angebote der einzelnen Versicherer vergleichen und die jeweiligen Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen.

    Beim Versicherungsvergleich lässt sich auch berechnen, ob sich eine Teil- oder Vollkaskoversicherung für das oder die Fahrzeuge der eigenen LKW Flotte lohnt.

    2. Die Arten der LKW Versicherung

    Denn neben der Haftpflichtversicherung, die für jedes Fahrzeug zwingend nachgewiesen werden muss, kann auch für LKWs eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abgeschlossen werden. Empfehlenswert ist diese Zusatzversicherung allemal, denn damit lassen sich Beschädigungen am eigenen Fahrzeug regulieren – und schließlich ist ein LKW ein preisintensives Fahrzeug. Mindestens eine Teilkaskoversicherung sollte deshalb auf jeden Fall abgeschlossen werden. Denn eine Teilkaskoversicherung springt auch bei LKW traditionell ein, wenn beispielsweise Schäden am LKW durch Brand oder Explosion entstehen, Naturgewalten wie Sturm, Überschwemmungen, Hagel oder auch Blitzeinschlag zu Beschädigungen führen oder Wildunfälle am Fahrzeug Sachschäden verursachen. Auch Diebstahl und Einbruch ins Fahrzeug ist in den meisten Fällen durch eine Teilkaskoversicherung abgedeckt, ebenso wie Glasschäden und Beschädigungen durch Marderverbiss.

    Noch umfassender geschützt ist ein LKW allerdings mit einer Vollkaskoversicherung. Dann nämlich werden auch selbst verursachte Schäden übernommen sowie die Regulierung von Beschädigungen, deren Verursacher nicht ermittelt werden können. Gerade bei LKW, die im Werkverkehr unterwegs sind, ist dies eine häufige Form der Beschädigung. Bei LKW, die in der Regel im Freien geparkt werden – und nachts beispielsweise auf Autobahnraststätten stehen – empfiehlt sich ebenfalls eine Vollkaskoversicherung, da durch diese auch die Regulierung von Schäden übernommen wird, die beispielsweise durch Vandalismus oder eigene Unachtsamkeit entstehen.

    3. Die Formen der LKW Versicherung

    Neben den verschiedenen Arten der Versicherung für einen LKW gibt es auch verschiedene Formen, diese Versicherungsarten zu kombinieren beziehungsweise kostengünstig zu erhalten. So lässt sich zum Beispiel nicht nur ein einzelnes Fahrzeug versichern, sondern gleich die ganze Flotte – das kann LKW wie auch PKW umfassen. Damit werden dann Kostenvorteile erreicht und vor allem immens Aufwand eingespart, wenn nicht für jedes Fahrzeug eine gesonderte Versicherung abgeschlossen werden muss. Fuhrpark- oder Flottenversicherungen beginnen in der Regel ab drei Fahrzeugen, wobei Größen von drei bis 15 Fahrzeugen meist als Kleinflotte gelten, 15 – 30 Fahrzeuge als mittlere Größe und Fuhrparks ab 30 Fahrzeugen als große Flotten eingestuft werden.

    4. Faktoren bei der Berechnung der LKW Versicherung

    Welchen Aufwand es ersparen kann, die gesamte Fahrzeugflotte mit einer Versicherung abzusichern, zeigt die große Anzahl an Informationen, die für das Abschließen einer LKW Versicherung zusammen getragen und angegeben werden müssen. Denn allein bei der Fahrzeugart muss unterschieden werden zwischen Zugmaschine, Anhänger beziehungsweise Auflieger, LKW bis 3.5 t und über 3.5 t. Auch die Nutzung der LKW ist entscheidend für die Berechnung der Versicherungen: Hierbei wird unterschieden zwischen gewerblicher Nutzung im Nah-, Fern- und Güterverkehr und im Werkverkehr sowie privater Nutzung. Ähnlich wie beim PKW müssen natürlich auch Baujahr, Gewicht, Leistung, jährliche Kilometer und Neuwert des Fahrzeugs für den Versicherungsvergleich beziehungsweise -abschluss angegeben werden.

    Darüber hinaus jedoch braucht es für eine LKW Versicherung auch die Angabe über den Einsatzradius – schließlich sind viele Fahrzeuge in der Güterbeförderung in ganz Europa und sogar bis hinein nach Asien unterwegs – sowie die Art der Aufbauten. Ein LKW kann dabei viele Gesichter haben – vom Autotransporter über Gefahrenguttransporter und Tanklaster bis hin zu Tiefladern, Kippern für den Bau oder Betonmischern. Gerade der Faktor „Gefahrgut“ macht dabei viel aus in Hinsicht auf die Berechnung der Versicherungskosten. Auch die Branche spielt beim Abschluss einer LWK Versicherung eine Rolle, ebenso wie die Unternehmensgröße und die Anzahl der Mitarbeiter.

    Anders als bei der typischen PKW Versicherung gibt es bei den Haftpflichtversicherungen für LKW keine exakt festgelegten Tabellen und Vorgaben, anhand derer die Tarife für die einzelnen Policen berechnet werden. Deshalb kommt es auch zu recht hohen Preisunterschieden im Markt der LKW Versicherungen, da jeder Anbieter die verschiedenen Faktoren ganz individuell gewichtet und bewertet. Schon aus diesem Grund lohnt es sich, einen Versicherungsvergleich vor der Entscheidung für ein bestimmtes Versicherungsunternehmen zu machen, um die Angebote der einzelnen Gesellschaften einander gegenüber zu stellen.

    5. Versicherung für Zugmaschinen und Anhänger

    Wenn ein LKW auf öffentlichen Straßen bewegt wird, ist es wichtig, dass sämtliche seiner Teile ausreichend versichert sind. So besteht beispielsweise die Pflicht, Anhänger, die auch abgekoppelt von der Zugmaschine abgestellt werden können, extra zu versichern. Inzwischen ist es sogar so, dass bei manchen Unfällen sowohl die Versicherung des LKW wie auch die Anhängerversicherung in die Pflicht genommen werden. Entsprechend wichtig ist es, auch für die Auflieger eine gute Absicherung zu schaffen.

    6. Kosten für LKW Versicherungen

    Da es sich bei LKWs um recht wertintensive Fahrzeuge handelt und diese durch ihre typische Nutzung im Fern- und Güterverkehr ebenso wie im Werkverkehr recht hohen Gefahrenrisiken ausgesetzt sind, sind die Kosten für Haftpflicht- und Kaskoversicherungen für LKWs im Allgemeinen recht hoch. Abhängig von der jährlichen Kilometerleistung, dem Einsatzfeld des LKW, dem Fahrerfeld und der Größe der Maschine sind bis zu mehrere tausend Euro für derartige Versicherungen im Jahr fällig. Auch dieser Faktor spricht dafür, sich vor dem Abschluss einer Haftpflichtversicherung oder Teil- beziehungsweise Vollkaskoversicherung für den LKW auf einem Portal zum Versicherungsvergleich über die verschiedenen Tarife der einzelnen Anbieter zu informieren. Denn durch den unabhängigen Preisvergleich der Versicherungstarife verschiedener Gesellschaften lässt sich bares Geld sparen. Auch der Aufwand für den letztendlichen Abschluss einer Versicherung ist durch Vergleichsportale wie besttarif.org gering: dank Direktlinks, die aus den Angeboten direkt zu den Webseiten der Anbieter führen, wo die jeweilige Versicherung dann abgeschlossen werden kann.

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