Maschinenversicherung

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Inhalt dieses Artikels

    Die Maschinenversicherung zählt zu den Sachversicherungen, die für den Unternehmer zur Absicherung betrieblicher Risiken wichtig ist. Insbesondere wesentlich ist die Maschinenversicherung jedoch für produzierende Unternehmungen, deren Geschäftstätigkeit dabei inhaltlich entweder in der Herstellung oder in der Weiterverarbeitung oder Veredlung von Produkten oder Halbzeugen besteht. Die Maschinenversicherung dient dabei der Absicherung des reibungslosen Realisierens von Fertigungsreihen und Maschinen. In komplexen unternehmerischen Fertigungsprozessen sichert die Maschinenversicherung dabei die reibungslose Funktionsfähigkeit teurer und für den Fertigungsprozess unerlässlicher Maschinen und Anlagen gegen viele betriebliche Risiken ab. So sichert die Maschinenversicherung die Maschinen und Anlagen beispielsweise auch gegenüber Fehlern derjenigen ab, die sie bedienen und warten. Die Maschinenversicherung greift jedoch auch im Falle von Risiken und Störungen, die sich beispielsweise aus Materialien, Zureichungsanlagen in den Fertigungsstrecken oder aus Verarbeitungseinstellungen für die störungsfreie Funktion der Maschinen und Anlagen ergeben können. Sämtliche für den Unternehmer auf Anhieb gar nicht überschaubare Störungs- und Unterbrechungsrisiken in Bezug auf die Funktionsfähigkeit der im Produktionsprozess eingesetzten Maschinen und Anlagen, können im Rahmen einer Maschinenversicherung finanztechnisch abgesichert werden. Eine Maschinenversicherung schützt somit das herstellende, aber auch das verarbeitende Gewerbe, vor jeweils nicht kalkulierbaren Maschinenschäden, die zur durch Produktionsausfälle und Lieferverzögerungen in Verbindung mit entsprechenden Konventionalstrafen seitens der Auftraggeber ansonsten schnell zur Existenzgefährdung des Unternehmers führen können. Eine zeitgemäße Maschinen Versicherung schließt dabei die vollständige Kompensation etwaiger Bedienungsfehler, die grobe oder leichte Fahrlässigkeit der Maschinenbediener, aber auch die Folgen eventuell auftretender falscher Einstellungen der Parameter der Maschinen und die daraus gegebenenfalls resultierenden Folgen und Konsequenzen für die auf den betreffenden Maschinen hergestellten Produkte ein. Durch die Maschinenversicherung abgesichert sind allerdings ebenso Schäden am Produkt, die beispielsweise aus fehlerhaften Messungen während des Produktionsprozesses resultieren. Auch greift die Maschinenversicherung bei möglicherweise auftretenden Wetterschäden, sofern diese die Funktionsfähigkeit der eingesetzten Maschinen und Anlagen beeinträchtigen. Damit wird die Maschinenversicherung zu einem wesentlichen Instrument der Absicherung der zahlreichen Einflüsse auf den stofflichen Produktionsprozess.

    1. Für welche Unternehmen ist eine Maschinenversicherung sinnvoll?

    Generell lässt sich zunächst feststellen, dass eine Maschinenversicherung das Hauptgeschäftsfeld all jener Unternehmen absichern sollte, die sich entweder der massenhaften Herstellung oder Veredlung und Weiterverarbeitung von Produkten widmen und die daraus ihre wirtschaftliche Existenz bestreiten. Die Maschinenversicherung soll dabei auch ganz besonders in Bezug auf eine mögliche Beschädigung der Maschinen und Anlagen des Unternehmens durch Dritte oder im Hinblick auf eine mögliche Beschädigung oder gar Zerstörung der Maschinen in der Folge möglicher Bedienfehler greifen, da diese Risiken meist nur unzureichend durch andere Policen gedeckt werden können und sich die Maschinenversicherung daher hierfür anbietet.

    2. Die Unerlässlichkeit einer Maschinenversicherung in speziellen Konstellationen

    Besonders empfehlenswert ist die Maschinenversicherung für folgende Unternehmen:

    • für Unternehmen, die komplette Fertigungsstrecken für ihre eigene Produktion einsetzen,
    • für Handwerksbetriebe aller Branchen und Größenordnungen, die den wesentlichsten Teil ihrer Geschäftstätigkeit durch die Bearbeitung von Rohstoffen oder Halbzeugen realisieren,
    • für alle Firmen, die extrem teure der aber bauteilempfindliche Maschinen und Anlagen betreiben und unterhalten müssen,
    • für Unternehmen, die einen Ausfall ihrer Maschinen nicht zügig durch betriebliche Maßnahmen kompensieren können und die demzufolge mit ruinösen Konsequenzen zu rechnen hätten.

    Generell sollten sämtliche Unter nehmen, die existenziell auf eine maschinelle Fertigung zur Realisierung ihres Geschäftszweckes angewiesen sind, heute eine Maschinenversicherung abschließen. Der teilweise oder komplette Ausfall einer modernen Fertigungsstrecke stellt für jedes produzierende Unternehmen heute ein schwer kalkulierbares Risiko dar, zumal das Unternehmen in der Regel auf fixe Liefertermine festgelegt ist und durch die bestehende Markt- und Konkurrenzsituation meist auch kurzfristig durch einen Mitbewerber ersetzt werden kann. Aber auch für Unternehmer, die nicht über eigene Maschinen verfügen, sondern die durch die Nutzung von Mietanlagen produzieren, kann gegebenenfalls der Abschluss einer Maschinenversicherung sinnvoll sein. Daher sollten sich produzierende Unternehmen, ob nun Handwerksbetrieb oder Großkonzern, in Bezug auf den eventuellen Abschluss einer Maschinenversicherung rechtzeitig beraten lassen. Die Maschinenversicherung und auch die Maschinenbruchversicherung wird heute durch zahlreiche Gesellschaften angeboten, so dass sich zunächst eine Risikoabschätzung und eine anschließende Beratung, idealerweise durch einen unabhängigen Versicherungsmakler, für den Unternehmer empfiehlt. Ausschlaggebend für die jeweilige Entscheidung für oder gegen eine Maschinenversicherung sind dabei die jeweilige Risikosituation, die Höhe der Versicherungsprämie, aber auch die Allgemeinen Versicherungsbedingungen der jeweiligen Gesellschaft, welche die Maschinenversicherung anbietet. Der Versicherungsumfang einer Maschinenversicherung erstreckt sich dabei üblicherweise sowohl auf stationäre, wie auch auf mobile Arten von Produktions- und Verarbeitungsmaschinen.

    3. Die Vorteile für den Versicherungsnehmer

    Die Vorteile einer Maschinenversicherung sind für den Unternehmer nicht von der Hand zu weisen, da der teilweise oder vollständige Ausfall sämtlicher Produktionskapazitäten in der Regel ein ruinöses Ereignis darstellt. Daher ist an dieser Stelle als Vorteil der Schadensersatz als Kompensation für sämtliche Schäden an stationären, teilstationären und mobilen Maschinen zu nennen. Unvorhergesehene Schäden an Maschinen und Anlagen sind somit abgedeckt. Der Versicherungsschutz einer Maschinenversicherung greift, je nach Police, im Falle des Totalschadens, aber auch bei einem teilweisen Schaden an den Maschinen und Anlagen. Manche Maschinenversicherungen bieten dem Versicherungsnehmer außerdem die Option, selbst durch einen Maschinenschaden entgangene Betriebsgewinne zusätzlich absichern zu können. Für diesen Fall lässt sich die Versicherung gegebenenfalls mit einer Betriebsunterbrechungsversicherung zur Maschinen-Betriebsunterbrechungsversicherung für den Unternehmer kombinieren.

    4. Die Leistungsspektren

    Die Leistungen einer Versicherung sind dabei überraschend vielfältig, variieren allerdings von Police zu Police. Sie erstrecken sich meist nicht nur auf Schadensersatz und entgangene Gewinne, sondern beinhalten unter Umständen auch Leistungen wie beispielsweise die Übernahme sämtlicher Kosten bei Reparaturen, wozu selbstverständlich auch Lohnkosten und etwaige Expresszuschläge für die kurzfristige Anlieferung benötigter Ersatzteile, Betriebsstoffe und Materialien zählen. Für den Fall eines Totalschadens einer stationären, teilstationären oder mobilen Maschine, ersetzt die Versicherung, je nach Police, meist dem Unternehmer den Zeitwert der Maschine, verringert um deren material-, beziehungsweise Schrottwert. Der Unternehmer ist somit optimal abgesichert, indem er im Schadensfalle lediglich den entsprechend vereinbarten Selbstbehalt, der aus seiner jeweiligen Police resultiert, zu tragen hat.

    5. Fazit

    Diese Art der Versicherung empfiehlt sich daher für die Unternehmer aller bereits genannten Branchen und Spezifikationen als effektive Art der Absicherung.

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