Mietausfallversicherung

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    Für Vermieter wird eine Mietausfallversicherung heute immer wichtiger, Denn leider gibt es unter den Mietern manche Zeitgenossen, die von vorne herein eine Wohnung anmieten, dann ihre Miete nicht zahlen und anschließend wieder verschwinden. Aufgrund der sehr mieterfreundlichen deutschen Rechtsprechung kann es viele Monate dauern, bis ein solcher Mietnomade aus der Wohnung draußen ist oder eine Zwangsräumung durchgesetzt werden kann. In der Zwischenzeit fehlen einem die Mieteinnahmen und man kann dann auch die eigenen Rechnungen nicht mehr bezahlen. In diesen Fällen springt eine Mietausfallversicherung ein und ersetzt den anfallenden Schaden. Dies gilt nicht nur für den Mietausfall, sondern darüber hinaus auch für Renovierungskosten. Denn nicht selten hinterlassen sogenannte Mietnomaden bei ihrem Auszug ein Chaos, das gerade für private Vermieter oft schwer zu schultern ist.

    1. Was kann man selbst gegen Mietnomaden und säumige Mieter tun?

    Zunächst kann man schon vor Vertragsschluss den Mieter auf seine Bonität hin prüfen. Die gängigen Mittel dafür sind das Verlangen nach einer SCHUFA-Selbstauskunft, die Vorlage von Gehaltsbescheinigungen oder Arbeitsverträgen. Darüber hinaus sollte man natürlich auch die Mietkaution in Bar verlangen. Aber leider bieten diese Massnahmen keinen hundertprozentigen Schutz gegen Mietnomaden. Darüber hinaus gibt es mittlerweile auch im Internet eine Vielzahl von Webseiten und Auskunfteien, welche sich auf dieses Thema spezialisiert haben.

    Aber auch bei einem zunächst solventen Mieter ist man nicht davor geschützt, dass dieser unverschuldet, zum Beispiel infolge von Arbeitslosigkeit, in not geraten kann und dann seine Miete nicht mehr bezahlen kann. In diesen Fällen sollte man den Mieter rechtzeitig darauf hinweisen und ihm frühzeitig Zwangsmaßnahmen androhen. Allerdings sollte er auch darüber informiert werden, daß die ARGE oder das Sozialamt gegebenenfalls die Kosten für die Wohnung übernimmt. In diesem Fall kann das Sozialamt bzw. das Jobcenter die von ihm übernommene Miete einschließlich der Nebenkosten auch gleich direkt an den Vermieter auszahlen. Sollte das erfolgreich sein, so kommen Sie damit am schnellsten an Ihr Geld und müssen die Mietausfallversicherung erst gar nicht in Anspruch nehmen.

    2. Was leistet eine Mietausfallversicherung?

    Die Mietausfallversicherung ersetzt grundsätzlich alle Schäden am Vermögen des Vermieters, die dadurch entstehen, dass der Mieter zum Beispiel die Miete nicht zahlt oder sonstigen Verpflichtungen aus dem Mietvertrag nicht erfüllt, also etwa die Nebenkosten nicht entrichtet. In diesem Fall übernimmt die Mietausfallversicherung die unbezahlten Mieten inklusive der Nebenkosten ab der Entstehung der schulden, unter Umständen sogar für einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten vor der Schadensmeldung. Freilich ist man im Gegenzug zur Schadensminderung verpflichtet, d. h. man muss schnellstmöglich Räumungsklage einreichen und den Räumungstitel vollstrecken lassen. Solange aber der Mieter vertragslos in der Wohnung bleibt und nicht geräumt werden kann, werden die säumigen Mieten inklusive Nebenkosten von der Mietausfallversicherung abgedeckt.

    In vielen Fällen hinterlassen Mietpreller aber auch chaotische Zustände in der Wohnung. Dann übernimmt die Mietausfallversicherung auch die Kosten für die Renovierung und Sanierung der Wohnung einschließlich einer eventuellen Ungezieferbeseitigung sowie den während dieser Zeit entstehenden Mietausfall.

    3. Warum sollte man einen Versicherungsvergleich nutzen?

    Angesichts des zunehmenden Bedarfs ist das Angebot an Mietausfallversicherungen heutzutage sehr breit gefächert. Und je mehr Versicherungsunternehmen eine Mietausfallversicherung anbieten, desto vielfältiger werden auch die Tarifangebote. In diesem Tarifdschungel ist ein Durchblick in der Praxis kaum noch möglich. Und die Versicherungen selbst helfen hier natürlich auch nicht weiter. Jede Versicherung stellt sich auf ihrer Webseite natürlich so gut wie möglich dar. Und ihre Berater leben von den Provisionen und sind deshalb oft am Abschluss vieler Verträge und nicht an einer unabhängigen Beratung der Kunden interessiert. Deshalb sollte man für den Vergleich der verschiedenen Versicherungstarife lieber auf unabhängig finanzierte Vergleichsportale wie etwa www.besttarif.org zurückgreifen. Diese bieten auch beim Thema Mietausfallversicherung unabhängige Informationen. Außerdem informieren sie im Gegensatz zu den Versicherungsmaklern auch über die Angebote der Direktversicherungen, die nur über das Internet arbeiten und oft ebenfalls eine gute Mietausfallversicherung im Angebot haben. Deshalb sollte man bei der Suche nach einer guten Mietausfallversicherung in jedem Fall ein Vergleichsportal wie etwa www.besttarif.org nutzen. Hat man dort eine passende Mietausfallversicherung gefunden und benötigt man aber noch weitere Infos, dann geht man am besten gleich auf die Homepage des jeweiligen Versicherungsunternehmens und informiert sich dort. In vielen Fällen kann an dann die Versicherung auch gleich online abschließen.

    4. Welchen Versicherungsschutz benötigt man als Vermieter sonst noch?

    Eine Mietausfallversicherung muss unbedingt durch eine entsprechende Rechtsschutzversicherung ergänzt werden. Denn die Mietausfallversicherung deckt nicht die Kosten eines Rechtsstreits mit dem säumigen Mieter.Auch wenn dieser später im Urteil zur Zahlung der Kosten des Rechtsstreits verurteilt wird, so muss der Vermieter doch zuerst einmal die Gerichtskosten und die Kosten seines Rechtsanwalts verauslagen und bleibt trotz der Mietausfallversicherung auf diesen Kosten sitzen, wenn der säumige Mieter nicht zahlungsfähig oder nicht aufzufinden ist.Und auch bei einer Mietausfallversicherung unterliegt man der Schadensminderungspflicht. Man muss also dem säumigen Mieter kündigen und ihn gerichtlich vor die Tür setzen, damit die Mietausfallversicherung den Schaden ersetzt. Aber mithilfe von www.besttarif.org ist das kein Problem. Dort kann man soich auch umfassend über passende Rechtsschutzversicherungen informieren.

    Außerdem benötigt man auch eine Gebäudeversicherung, die auch Mietausfälle infolge von Gebäudeschäden abdeckt. Schließlich kann ein Haus auch infolge von Gebäudeschäden unbewohnbar werden, wodurch Mietausfälle entstehen können, die durch die Mietausfallversicherung nicht abgedeckt sind. In diesen Fällen übernimmt eine Gebäudeversicherung den Schaden und deckt auch eventuelle Mietausfälle ab. Auch hier kann man sich bei www.besttarif.org informieren.

    5. Fazit

    Eine Mietausfallversicherung ist heutzutage für jeden Vermieter ein Muss. Sie hilft ihm dabei, schnell zu seinem Geld zu kommen, wenn ein Mieter seine Mietschulden nicht mehr bezahlt. Dies gilt ganz besonders dann, wenn man als Vermieter seinerseits dringend auf die Mieteinnahmen angewiesen ist. Dann schützt einem die Mietausfallversicherung davor, selbst in wirtschaftliche Schwierigkeiten zu geraten. Vor allem ist die Mietausfallversicherung schon für einen geringen Jahresbetrag von teilweise unter hundert Euro im Jahr zu haben.Allerdings sollte man auch bei dieser Versicherungsart die Preise und Bedingungen genau miteinander vergleichen und auch das Kleingedruckte nicht vergessen. Denn auch so manche Mietausfallversicheung stellt besondere Bedingungen, zum Beispiel in Bezug auf die Überprüfung der Mieter. Einige Versicherungen haben sogar Wartezeiten in Bezug auf die Bestandsmieter. Am besten nutzt man hier Preuisvergleichsportale und liest dann die Vertragsbedingungen der entsprechenden Mietausfallversicherung genau durch.

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