Pflegezusatzversicherung

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Inhalt dieses Artikels

    Ob es Themen gibt, über die man nicht gerne spricht? Mit Sicherheit. Doch Fakt ist, desto länger die Themen aufgeschoben werden, desto härter treffen sie einen. So etwa die Pflegebedürftigkeit. Niemand möchte alt werden und niemand möchte pflegebedürftig werden. Doch auch wenn man noch Jahrzehnte von einer Pflegebedürftigkeit weg ist, so bedeutet das nicht, dass es nicht einmal eintreten kann, pflegebedürftig zu werden. Natürlich ist es wichtig, dass für Ernstfall im Vorfeld vorgesorgt wird. Etwa mit einer Pflegezusatzversicherung. Die Pflegezusatzversicherung sorgt dafür, dass im Ernstfall vorgesorgt wurde. Denn mit einer Pflegezusatzversicherung sorgt man dafür, dass nicht nur Hilfe gegeben ist, sondern auch finanzielle Mehrkosten (die sehr wohl zur finanziellen Belastungsprobe werden können) verhindert werden. Finanzielle Mehrkosten, die immer wieder auf den Rücken der Angehörigen ausgetragen werden müssen. Fakt ist: Vorsorge ist besser als Nachsicht – und nur wer sich über eine Pflegezusatzversicherung informiert muss nicht in naher Zukunft bereits pflegebedürftig werden.

    1. Warum die staatliche Versicherung im Notfall nicht ausreicht

    Wer denkt, dass die gesetzliche Pflegeversicherung ausreicht, der irrt. Selbstverständlich ist wichtig, dass man eine Pflegezusatzversicherung abschließt. Die Pflegezusatzversicherung kann mit einer Kaskoversicherung beim KFZ verglichen werden. Während die gesetzliche Versicherung die Haftpflichtversicherung darstellt, bietet die Pflegezusatzversicherung einige Vorteile. Wer glaubt, dass er sich im Falle einer Pflegebedürftigkeit zu 100 Prozent auf die staatliche Lösung verlassen kann, der wird enttäuscht werden. Denn das Modell der Pflegeversicherung auf staatlicher Basis ist mit der Pflegezusatzversicherung nicht zu vergleichen. So kostet etwa ein Heimplatz rund 2.500 Euro pro Monat – eine Summe, welche entweder der Pflegebedürftige selbst oder die Angehörigen bezahlen müssen. 2.500 Euro entspricht die Differenz, denn in der Regel liegt der Heimplatz bei monatlich 4.000 Euro. 1.500 Euro übernimmt der Staat – der Rest muss privat bezahlt werden. Eine Differenz, welche von der Pflegezusatzversicherung übernommen wird. So ist der große Sparstrumpf unter dem Bett, der benötigt wird, wenn auf die gesetzliche Variante vertraut wird, nicht notwendig. Wichtig ist, dass die passende Versicherung gefunden wird. Die richtige Pflegezusatzversicherung findet man auf diversen Vergleichsportalen im Internet und kann kostenlos miteinander verglichen werden. Hier ist aber Vorsicht geboten: Es muss nicht nur der Preis miteinander verglichen werden, sondern auch die Leistung. Wer nämlich weniger für weniger Leistung bezahlt, wird im Endeffekt keine günstige Versicherung gefunden haben, sondern diese dermaßen ausgedünnt haben, dass sie einfach günstig geworden ist.

    2. Wann spricht man von einer Pflegebedürftigkeit?

    Doch was bedeutet überhaupt Pflegebedürftigkeit und ab wann benötigt man tatsächlich die Pflegezusatzversicherung? In der Regel bedeutet Pflegebedürftigkeit eine gesundheitliche Beeinträchtigung, die dafür sorgt, dass der Alltag ohne Unterstützung nicht mehr bewerkstelligt werden kann. Es gibt drei Szenarien, welche möglich sind. Der Angehörige pflegt den Pflegebedürftigen und erhält dafür das Pflegegeld. Es gibt auch den Pflegedienst, welcher nach Hause kommt und eine Pflegesachleistung in Anspruch nimmt. Die dritte Stufe ist die Versorgung in einem Pflegeheim. Es sind auch Kombinationen möglich. Es gibt zudem drei Faktoren, welche beeinflussen, wie hoch der finanzielle Zuschuss zur Pflegebedürftigkeit ist. So gibt es die Pflegestufe 1 – das entspricht einer erheblichen Pflegebedürftigkeit. Bei der Pflegestufe 2 spricht man bereits von einer schweren Pflegebedürftigkeit, während bei Pflegestufe 3 eine schwerst Pflebedürftigkeit gegeben ist. Pflegebedürftige, welche die Pflegestufe 3 erhalten, gelten auch immer wieder als Härtefall und erhalten im Grenzfall auch höhere finanzielle Unterstützungen. Ebenfalls wurde die Pflegestufe 0 eingeführt. Diese Personen erhalten eine Grundpflege (hauswirtschaftliche Versorgung) – haben aber die Kriterien der Pflegestufe 1 noch nicht zur Gänze erfüllt.

    3. Die unterschiedlichen Arten der Pflegebedürftigkeit

    Desto höher die Pflegestufe ist, desto höher ist die finanzielle Unterstützung. Die 1.500 Euro Differenz, welche jedoch zu zahlen ist, erhält man jedoch nur in der Pflegestufe 3. Aber auch Personen mit der Pflegestufe 1 oder 2 haben einen Anspruch auf ein Pflegeheim. Hier ist die Pflegezusatzversicherung von Vorteil. Es gibt hier zwei Arten von einer Pflegezusatzversicherung. Einerseits gibt es die Pflegetagegeld und die Pflegekostenversicherung. Bei der Pflegezusatzversicherung im Bereich Pflegetagegeld erhält der Versicherte einen festen Betrag pro Tag. Wie hoch die Kosten der Pflege sind, sind nur sekundär. Fakt ist, wie viel wurde einbezahlt, damit die jeweilige Summe ausbezahlt werden kann. Wird als Pflegezusatzversicherung die Pflegekostenversicherung gewählt, wird nur der Betrag bezahlt, der tatsächlich aufkommt. So übernimmt die Pflegezusatzversicherung hier immer den Differenzbetrag, der zu zahlen ist.

    4. Warum die Pflegezusatzversicherung hilft

    Mit der Pflegetagegeldversicherung ist man mit Sicherheit auf der sicheren Seite – und auch flexibel. Wichtig ist, dass überhaupt eine Pflegezusatzversicherung abgeschlossen wurde. Wichtig ist, dass der Kunde selbst entscheiden kann, wofür er die Pflegezusatzversicherung einsetzen möchte. Ist es wichtig, dass nur Differenzen bezahlt werden, oder möchte man selbst über das Geld entscheiden? Die Frage, mit welchem Alter eine Pflegezusatzversicherung abgeschlossen werden soll, lässt sich nicht beantworten. Wie bei jeder Versicherung zählt aber auch hier, dass desto früher die Pflegezusatzversicherung abgeschlossen wird, desto besser es für den Versicherungsnehmer ist. Nicht nur, dass zu Beginn die Pflegezusatzversicherung günstig ist, richtet die sich auch nach dem Alter. Wer bereits in jungen Jahren eine Pflegezusatzversicherung abschließt, wird somit weniger bezahlen als jemand, der bereits Ende 50 ist. Ebenfalls müssen ein paar Faktoren berücksichtigt werden: Es ist wichtig, dass bei der Pflegezusatzversicherung nicht nur der Preis verglichen wird, sondern auch die Leistung. Immer wieder berichten Versicherungsnehmer von günstigen Pflegezusatzversicherungen. Diese haben aber oftmals an der Leistung gespart oder sich für Risikozuschläge entschieden, welche die Pflegezusatzversicherung erheblich teurer werden lassen. Nur wer für die gleiche Leistung der Versicherung eindeutig weniger bezahlt, hat tatsächlich eine günstige Variante für sich entdeckt und kann zufrieden sein.

    5. Karenzzeiten und andere Gefahren bei der Versicherung

    Es gibt auch Versicherungsgesellschaften welche eine Karenzzeit eingeführt haben. Das bedeutet, dass etwa mehrere Monate bezahlt werden muss, bevor die Versicherung zu wirken beginnt. Das ist vor allem bei Unfall- wie auch Pflegezusatzversicherungen oder auch der Rechtsschutzversicherung der Fall. Wer also eine Versicherung im Bereich Pflege abschließt, muss damit rechnen, dass er eine gewisse Wartezeit überstehen muss, bis er einen Anspruch genießt. Auch das Thema Wartezeit bzw. Karenzzeit kann im Vergleich durchaus berücksichtigt werden. Es ist auch möglich, dass diverse Leistungen miteinander verglichen werden, sodass man sicher sein kann, die perfekte Pflegezusatzversicherung für einen selbst gefunden zu haben.

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