Produkthaftpflichtversicherung

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    Versicherungen sind nicht nur für private Personen, sondern auch für Gewerbetreibende bzw. Unternehmer enorm wichtig. Auf einige kann zwar trotz viel Werbung in den Medien getrost verzichtet werden, andere wiederum sind allerdings unerlässlich, da ein möglicher Schaden sonst im schlimmsten Fall den finanziellen Ruin des Unternehmens bedeuten könnte. Zu den essenziellen Absicherungen im gewerblichen Bereich zählt daher die Produkthaftpflichtversicherung, welche in den folgenden Abschnitten genauer erläutert wird.

    1. Was ist die Produkthaftpflichtversicherung genau?

    Eine Produkthaftpflichtversicherung sichert den Versicherten bzw. sein Unternehmen gegen eventuelle Forderungen auf Schadensersatz, die von Dritten ausgehen, ab. Dabei greift die Produkthaftpflichtversicherung sowohl bei Sach-, als auch bei Vermögens- und Personenschäden, die durch einen Fehler des eigenen Produkts entstanden sind. So steht es auch im sogenannten Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG) geschrieben.

    2. Warum die Produkthaftpflichtversicherung so wichtig ist

    Für die Haftung spielt es dabei grundsätzlich keine große Rolle, ob es ein Verschulden gibt oder nicht, sie besteht immer. Schadhafte Produkte können schnell ungeahnte Folgen entstehen lassen, die enorme finanzielle Belastungen mit sich bringen. Hier ist die Produkthaftpflichtversicherung eine Police, die dem Versicherten ein beruhigtes Gefühl und ein gutes Gewissen bietet. Man zählt die Produkthaftpflichtversicherung zu den Betriebshaftpflichtversicherungen und versichert im Gegensatz zu dieser expliziten Police auch Schäden, welche von einer normalen Betriebshaftpflichtversicherung nicht übernommen werden. Dem jeweiligen Schaden entsprechend erbringt die Versicherungsgesellschaft im Schadensfall verschiedene Leistungen, die von der Art und dem Grad des Schadens abhängen. Die Leistungen können je nach Versicherungsgesellschaft in ihren Details ganz unterschiedlich bewertet werden.

    3. Wann die Produkthaftpflichtversicherung einspringt

    Erhebt die gegnerische Seite unberechtigt Anspruch auf Schadensersatz, so springt die Produkthaftpflichtversicherung ein, um die Forderungen abzuwehren bzw. genau zu prüfen. Im Schadensfall übernimmt sie die Kosten vollständig – und der Versicherte muss sich keine Sorgen darum machen, hohen finanziellen Belastungen ausgesetzt zu sein.
    Für den Fall, dass die Rechtslage und die Frage nach der Haftung nicht eindeutig geklärt werden können, übernimmt die Versicherung auch die Kosten für eine rechtliche Klärung, also auch für eine Gerichtsverhandlung. Falls ein Dritter durch das Produkt einen Vermögensschaden erleiden sollte, dann zahlt die Gesellschaft die geforderte Entschädigung und befriedigt die Haftpflichtansprüche des geschädigten Dritten.

    Ursprünglich basierte die Entstehung der Produkthaftpflichtversicherung darauf, einen Verbraucher vor möglichen Mängeln und damit verbundenen Schäden an Produkten zu beschützen. Im Leistungsspektrum der Produkthaftpflichtversicherung sind daher verschiedene Schadensfälle bezüglich des Produkts enthalten. Diese können sein:

    • Fehler in der Fabrikation
    • Mängel an der Konstruktion
    • Explizite Produktmängel
    • Instruktionsfehler
    • Beobachtungsfehler

    4. Weitere wichtige Informationen zum Thema Produkthaftpflichtversicherung

    Beachtet werden sollte außerdem bei der Produkthaftpflichtversicherung: Es können nicht nur die Herstellung eines Produkts Risiken und Fehler mit sich bringen, sondern auch erst nachträglich im Vertrieb Probleme entstehen, die sich dann nachteilig auf den Endverbraucher auswirken. Generell haftet die Produkthaftpflichtversicherung unabhängig vom Verschulden für Vermögens-, Personen- und Sachschäden von Dritten. Dieser umfassende Schutz ist daher für das gesamte Gewerbe, sei es in der Kleidungs-, Lebensmittel-, oder Elektronikproduktion, absolut unerlässlich. Doch auch für Hersteller und Händler, welche ein vorher eingekauftes Produkt unter dem eigenen Namen weiterverkaufen möchten, sollten auf die Produkthaftpflichtversicherung keinesfalls verzichten. Sollte der Endverbraucher nämlich irgendwie durch ein Produkt Schaden nehmen, so läuft man als Wiederverkäufer Gefahr, zu Unrecht dafür haftbar gemacht zu werden, obwohl der Fehler eigentlich bei der Produktionsstätte liegt. Zusammengefasst ist die Produkthaftpflichtversicherung für jeden Unternehmer interessant, der Produkte in irgendeiner Form erzeugt oder sie von einer anderen Firma einkauft, um danach weiteren Handel mit ihnen zu betreiben.

    Für Produzenten und die Zulieferer von so genannten Zwischenprodukten ist die Police ebenfalls sehr zu empfehlen, denn bei einer Weiterverarbeitung von einem bereits fehlerhaften Produkt können ebenfalls massive Schäden jeglicher Form entstehen. Die Kosten, welche dadurch für ein Unternehmen zustande kommen, sollten nicht unterschätzt werden: Vor allem Personenschäden erreichen schnell Millionensummen als Schadensersatzforderungen. Dies würde für viele Firmen den finanziellen Ruin bedeuten und die gesamte Existenz vernichten.
    Es gibt also genügend Gründe, sich rechtzeitig um eine solche Police zu kümmern, damit man sich keine weiteren Sorgen darum machen muss.

    5. Wann greift die Produkthaftpflichtversicherung nicht?

    Berücksichtigt werden muss dennoch, dass die Produkthaftpflichtversicherung nicht in automatisch jedem Fall greift. Die Mangelhaftigkeit eines bestimmten Produkts an sich wird nicht übernommen! Bei jedem Vertrag, der zustande kommt, ist die Grundlage eine mangelfreie Erfüllung desselben – natürlich unter der Einhaltung von gegenseitigen Leistungspflichten. Während sich beispielsweise der Abnehmer dazu verpflichtet, ein Produkt zu bezahlen, so muss die andere Partei die Ware voll funktionstüchtig und fehlerfrei liefern. Ebenfalls nicht in der Produkthaftpflichtversicherung enthalten sind Fälle, in denen ein Produktionsunternehmen ein fehlerhaftes Produkt zurückrufen muss, damit noch weitere mögliche Folgeschäden vermieden werden können. Dies kommt häufiger vor als man denkt: Vor allem in der Lebensmittelindustrie gab es derartige Probleme in letzter Zeit recht oft. Natürlich ist so ein Problem mit einem hohen Vermögensschaden für das Unternehmen verbunden. Dafür kommt dann jedoch nicht mehr die Produkthaftpflichtversicherung auf, sondern die sogenannte Rückrufkostenversicherung.

    6. Warum ein Vergleich einer guten Produkthaftpflichtversicherung so wichtig ist

    Bekanntlich gibt es inzwischen die verschiedensten Anbieter für eine Versicherung – allein in Deutschland sind es nahezu 1.000 verschiedene Gesellschaften. So versteht es sich von selbst, dass die Auswahl der richtigen Produkthaftpflichtversicherung nicht leicht fällt, da jede Gesellschaft ihre ganz eigenen Leistungen und Tarife aufstellt. Um diese manuell miteinander vergleichen zu können, würde man mehrere Tage benötigen – dies ist natürlich absolut unnötig. Daher ist ein Versicherungsvergleich ein großer Vorteil.Auf dieser Webseite finden Sie einen praktischen Versicherungsrechner, mit dem Sie ihre passende Produkthaftpflichtversicherung in wenigen Minuten finden.

    Dazu geben Sie einfach in die Suchmaske einige Daten ein, welche für die Auswertung notwendig sind. Anschließend wertet der Rechner diese Daten aus und gleicht sie mit den einzelnen Informationen der Versicherer ab. Nach wenigen Sekunden bekommt man dann direkt angezeigt, welche Produkthaftpflichtversicherung die preiswerteste ist. Auf Wunsch kann sie bei den meisten Versicherern sofort online abgeschlossen werden. Doch Vorsicht: Nicht nur ein günstiger Preis, sondern vor allem die Leistungen sollten bei einer Produkthaftpflichtversicherung klar im Vordergrund stehen. Es ist daher unabdingbar, sich die einzelnen Details des Vertrags ganz genau durchzulesen, um sicherzugehen, dass die Versicherung auch dann die Schäden übernimmt, wenn es am wichtigsten ist.

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