Solaranlagen Versicherung

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Inhalt dieses Artikels

    Eine Solaranlage bedeutet eine Investition im fünfstelligen Eurobereich. Wie hoch die Kosten ausfallen ist unter anderem abhängig von der Leistungsfähigkeit der Module und der Dachfläche. Für den Solaranalgenbetreiber sollte der Abschluss einer Solaranlagen Versicherung selbstverständlich sein. Doch was sichert die Solaranlagen Versicherung ab und was sollte sie beinhalten? Eine Hilfestellung hierzu bietet das Onlineportal www.besttarif.org.

    1. Die Leistungen der Solaranlagenversicherung

    Solaranlagen werden technisch zunehmend besser und zuverlässiger und dennoch können von außen einwirkende Gefahren, beispielsweise Hagel, Sturm oder Feuer, die Solaranlage schädigen. Natürlich kann eine fachgerechte Installation das Schadenrisiko mindern, doch generell ausschließen kann auch diese nichts. Jeder Solaranlagenbetreiber sollte sich deshalb frühzeitig um den geeigneten Versicherungsschutz bemühen. Nur so bleibt die Investition in die Solaranlage nachhaltig gesichert. Zur sinnvollsten Absicherung gehört die Elektronikversicherung für die netzgekoppelten Solaranlagen. Folgend wollen wir diese etwas detaillierter erklären.

    2. Versicherungsbedingungen zur Solarversicherung

    Der Solaranlagen Versicherung liegen die „Allgemeinen Bedingungen zu Elektronikversicherung“ (ABE) zugrunde, welche die Basis des Versicherungsschutzes bilden. Die ABE sind die Basis jeder Elektronikversicherung und müssen deshalb noch für Solaranlagen spezifiziert werden. Dies erfolgt über die: „Besondere Bedingungen“, die „Besondere Vereinbarungen“ und die „Klauseln“ der Solaranlagen Versicherung. Alle drei können auch in Verbindung Geltung haben. Nach den ABE ist die Solaranlagen Versicherung eine sogenannte Allgefahrenabdeckung. Das dahinterliegende Prinzip ist ziemlich einfach. In der Solaranlagen Versicherung ist alles versichert, was durch die ergänzenden Bedingungen oder die ABE nicht ausgeschlossen ist. Es ist daher auch wichtig, welche Schäden nicht abgedeckt sind. Generell keine Entschädigung erfolgt bei Schäden durch Krieg, Bürgerkrieg, kriegsähnliche Ereignisse, Rebellion Aufstand und Revolution. Ebenso nicht durch Schäden bei Inneren Unruhen, durch Kernenergie, radioaktive Substanzen oder nukleare Strahlung. Auch nicht abgedeckt sind in der Solaranlagen Versicherung Schäden durch Erdbeben, Mägen die vor Solaranlagen Versicherung Abschluss bereits bekannt waren, Schäden durch betriebsbedingte vorzeitige oder normale Abnutzung und Alterung. Nicht abgedeckt sind Schäden durch den Einsatz einer Sache, wenn die Reparaturbedürftigkeit dem Versicherungsnehmer bekannt sein musste. Allerdings leistet der Versicherer Entschädigung, falls der Schaden nicht durch die Reparaturbedürftigkeit hervorgegangen ist oder falls die Sache zur Zeit der Schädigung mit Zustimmung des Versicherungsunternehmens wenigsten behelfsmäßig repariert wurde.

    3. Was ist also versichert?

    Versichert sind bei der Solaranlagen Versicherung demnach also Zerstörung und Schäden, vor allem durch Blitzschlag, Brand, Glimmen, Schwelen, Explosion, Sengen, Glühen, Schwelen, Implosion oder Naturereignisse wie Blitz, Sturm, Hagel, Frost und Schneedruck. Genauso wie Kurzschluss, Induktion, Überspannung, Wasser, Überschwemmung, Feuchtigkeit, Diebstahl, Raub, Einbruchdiebstahl, Vandalismus und Sabotage. An diesen Beispielen lässt sich schon erkennen, wie wichtig eine Solaranlagen Versicherung für den Besitzer sein kann.

    4. Bestandteile der Solaranlagen Versicherung

    In der Regel erstreckt sich der Schutz der Solaranlagenversicherung über sämtliche Bestandteile der Solaranlage, welche für den ordentlichen Betrieb erforderlich sind. In der Regel sind das die Gleich- und Wechselstromverkabelungen, Hausverteilerkästen, Einspeise- und Erzeugungszähler, Modultragkonstruktionen, Montageset, Solarmodule, Wechselrichter und Überspannungsschutzeinrichtungen, ebenso wie elektronische Leistungsanzeigetafeln. Wichtig ist, dass manche Versicherer die Versicherten Dinge (Anlagenbestandteile) abschließend durch eine Liste definiert haben. Die nicht genannten Bestandteile der Anlage sind somit auch nicht versichert, weshalb eine Überprüfung angeraten wird. Zusätzliche Versicherungsleistungen können auch Entschädigungen für Dekontaminations-, Aufräumungs- und Entsorgungskosten, Bewegungs- und Schutzkosten, Dekontaminations- und Entsorgungskosten für das Erdreich und Kosten für Pflaster-, Erd-, Stemm- und Maurerarbeiten, Bergungsarbeiten, Gerüstgestellung, Luftfracht und Bereitstellung eines Provisoriums sein. Dabei ist es vom jeweiligen Anbieter abhängig, welche Entschädigungen übernommen werden. Als normal ist derzeit eine Entschädigungsleistung von 20.000 Euro je Position anzusehen. Es erfolgt keine gesonderte Beitragsberechnung.

    5. Selbstbeteiligung und Entschädigung im Schadenfall

    Die meisten der Solaranlagen Versicherungen haben einen Selbstbehalt, auch Selbstbeteiligung genannt. Typisch sind Beträge zwischen 100 bis 500 Euro je Schadenfall. Es gibt aber auch vereinzelt Anbieter einer Solaranlagen Versicherung ohne Selbstbehalt. Die Solaranlagen Versicherung ist eine Neuwertversicherung. Der Sachschaden wird im versicherten Schadenfall wie folgt reguliert: Bei Teilschaden erfolgt der Ersatz oder die Reparatur der zerstörten oder beschädigten versicherten Sache zuzüglich Demontagekosten, Fracht, Montagekosten usw. Im Totalschadenfall wird der Neuwert der Anlage inklusive Montage, Fracht, Zölle etc. erstattet. Wenn der Versicherungsnehmer auf einen Wiederaufbau der Solaranlage verzichtet, bekommt er den Zeitwert ausbezahlt. Eine weitere, zu versichernde Leistung der Solaranlagen Versicherung ist die Ausfallversicherung wegen eines Schadens. Wenn eine Solaranlage wegen eines versicherten Schadens nicht produzieren kann, greift die vereinbarte Ertragsausfall-Versicherung (Betriebsunterbrechungs- Versicherung). Typischer Weise, ist die im Versicherungsschutz für netzgekoppelte kleinere Solaranalgen unmittelbar integriert und wird deshalb nicht separat in Rechnung gestellt. In welcher Höhe und ab wann eine Leistung innerhalb der Solaranlagen Versicherung gewährt wird, wird je nach Versicherungsgesellschaft geregelt. Wie vorab bereits erwähnt, spielen hier die „Besonderen Bedingungen“, „Klauseln“ oder „Besondere Vereinbarungen“ eine bedeutende Rolle. Zu den gängigsten Regelungen der Solaranlagen Versicherung gehört die Karenzzeit, also die Wartezeit. Sie ersetzt die Selbstbeteiligung in Euro. Sie besagt, dass beispielsweise sofort oder erst nach dem zweiten, dritten oder vierten Tag des Anlagenausfalls eine Entschädigung gezahlt wird. Bei einer Vielzahl von Solaranlagen Versicherungen orientiert sich die Höhe der Tagesausfallentschädigung an den Anlageleistungen (kWp) sowie auch der Jahreszeit des Ausfalles. Hieraus ergibt sie beispielsweise im Winter eine niedrigere Entschädigung wie etwa im Sommer. Doch es gibt entgegen dieser Regelung auch pauschale Entschädigungen, die unabhängig einer Jahreszeit angeboten werden.

    6. Antrag zur Solaranlagen Versicherung

    Bei der Antragstellung gilt zu beachten, dass Solaranlagenversicherer verschiedene Anforderungen an die zu versichernde Solaranlage haben. So werden neben den Fragen zum Montageort, zur Anlagenart sowie der Herstellung auch technische Fragen, beispielweise zum Blitzschutz, Überspannungsschutz, der DIN 1055, über die Einhaltung der VDE-Norm und der Gebäudebeschaffenheit, also Bauartklasse gestellt. Fehlerhafte Angaben führen fast immer dazu, dass der Versicherungsschutz gänzlich oder teilweise gefährdet ist. Deshalb sollte im Zweifelsfall immer der Errichter oder Hersteller der Solaranlage kontaktiert werden.

    7. Vertragslaufzeit und Versicherungsbeitrag der Solaranlagen Versicherung

    Eine Solaranlagen Versicherung gehört zu den technischen Versicherungen. Sie zählt somit zu den Sachversicherungen. Gemäß dem Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) sind Sachversicherungen mit einer maximalen Laufzeit von drei Jahren anzubieten. Wenn eine längere Laufzeit vereinbar wird, hat der Kunde das Recht, den Vertrag nach Ablauf des dritten Jahres und zwar zur Hauptfälligkeit zu kündigen. Die Kündigungsfrist beträgt dabei drei Monate. Die Solarversicherung wird daher in der Regel mit einer Laufzeit zwischen 1 bis 3 Jahren angeboten. Sie verlängert sich stillschweigend nach der regulären Laufzeit um ein Jahr, wenn keine fristgerechte Kündigung erfolgt. Die Beitragsberechnung erfolgt, abhängig vom Anbieter auf Grundlage der Investitionssumme und zwar ohne Rabatte aber zuzüglich Montagekosten, Zöllen und Frachtkosten, sowie dem Installationsort, der Nutzungsart des Gebäudes, der kWp-Leistung oder des Grundstückes. Genauso wie bei anderen Versicherungen ist auch bei der Solaranlagen Versicherung ein Preis-Leistungsvergleich der verschiedenen Anbieter angeraten.

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