Sterbegeldversicherung

Inhalt dieses Artikels

    Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine Sterbegeldversicherung abzuschließen, sollte sich zunächst eingehend darüber informieren, was er als Versicherungsnehmer von verschiedenen Anbietern einer Sterbegeldversicherung erwarten kann. Wie auch bei anderen Versicherungen empfiehlt sich ein gezielter Versicherungsvergleich zum Thema Sterbegeld. Dieser Vergleich lässt sich beispielsweise über www.besttarif.org unkompliziert im Internet vornehmen.

    1. Was ist eine Sterbegeldversicherung?

    Darunter wird eine Kapitallebensversicherung verstanden, die auf lebenslänglich und auf den Todesfall abgeschlossen wird. Meistens dient die relativ geringe Versicherungssumme dazu, die Kosten für eine Erd- oder Feuerbestattung zu bestreiten. In Deutschland besteht die Pflicht zur Bestattung von Verstorbenen. Außer der Beerdigung oder der Urnenbeisetzung fallen weitere Kosten an, die ebenfalls mit der Versicherungssumme aus der Sterbegeldversicherung gedeckt werden können. Auf diese Weise wollen manche Menschen dank der Sterbegeldversicherung vermeiden, dass ihre Hinterbliebenen mit den Kosten belastet werden.

    Alleinstehende Menschen schließen eine solche Sterbegeldversicherung meistens deshalb ab, weil sie niemanden haben, der die Kosten für ihre Bestattung übernehmen könnte. Die Sterbegeldversicherung stellt eine angemessene Bestattung sicher, die besonders ältere Leute oft bis ins Detail im Voraus festlegen und bestimmen.

    Tipp: Ob jemand eine Sterbegeldersicherung abschließt oder nicht, hängt stark von der persönlichen Lebensform, vom Familienstand und Alter ab. Ältere Menschen machen sich naturgemäß häufiger Gedanken über den Tod und entwickeln Wünsche, wie ihre Bestattung ablaufen sollte. Da sich die Kosten für eine Bestattung sowie weiterer damit verbundenen Kosten heutzutage auf durchschnittlich 7.000 Euro belaufen, muss schon eine Weile angespart werden, um diese Versicherungssumme zu erreichen. Um ganz sicher zu gehen, ist es ratsam, einen gründlichen Versicherungsvergleich vorzunehmen und das Für und Wider unterschiedlicher Verträge für Sterbegeld abzuwägen. Ein entsprechendes Tool stellt www.besttarif.org im Internet zur Verfügung.

    2. Der Hintergrund der Sterbegeldversicherung

    Im Jahr 2004 fiel das Sterbegeld der gesetzlichen Krankenversicherungen weg. Zuletzt war das Sterbegeld auf 500 Euro begrenzt, womit kein Mensch eine Bestattung finanzieren kann. Denn es entstehen auch Kosten beim Kauf eines Grabsteins oder einer Gedenktafel, deren Beschriftung und vieles mehr.

    Früher fielen Sterbegeldversicherungen aufgrund der geringen Versicherungssumme unter die Kategorie Klein-Lebensversicherungen. Sterbekassen waren üblicherweise die Anbieter für eine Sterbegeldversicherung. Diese kleinen Unternehmen sind von ihrer Rechtsform häufig so organisiert, dass sie Sterbegeld schon längst anbieten. Die großen Versicherungsunternehmen hierzulande haben den Markt der Sterbeversicherung erst später entdeckt.

    Tipp: Ob es sich eher lohnt, einen Sterbegeld-Vertrag mit einer kleinen oder einer großen Versicherungsgesellschaft abzuschließen, lässt sich erst feststellen, wenn die einzelnen Angebote sorgfältig miteinander verglichen worden sind. Große Unternehmen haben meist mehr Geld für eine entsprechende Werbung zur Verfügung, mit der sie ihre potenziellen Kunden zum Abschluss einer Sterbegeldversicherung anregen. Kleinere Unternehmen hingegen verfügen oft über die längere Erfahrung in diesem Metier – es ist also letztendlich eine Frage der Finanzen. Wie hoch sind die Beiträge, und wie hoch ist die Versicherungssumme, die garantiert wird? Ein entsprechender Vergleich bietet sich online unter www.besttarif.org an.

    3. Wie sieht ein Vertrag über Sterbegeld aus?

    Es gibt unterschiedliche Abschlüsse. Diese sehen entweder vor, dass bis zum 65. oder 85. Lebensjahr Beiträge geleistet werden. Abweichend davon sehen einige Verträge zur Sterbegeldversicherung auch vor, dass die Beitragszahlungen bis ans Lebensende gezahlt werden und die Versicherungssumme im Todesfall ausgezahlt wird. Eine weitere Variante des Sterbegeld-Vertrages gestaltet sich so, dass ein fester Zeitraum von meistens bis zu 25 Jahren für die Beitragszahlungen vereinbart wird. Oft erhöht sich die ursprünglich abgeschlossene Versicherungssumme aufgrund einer Überschussbeteiligung. Deren Höhe ist abhängig von der Laufzeit des Vertrages über eine Sterbegeldversicherung.

    Tipp: Interessenten, die sich mit dem Abschluss einer Sterbegeldversicherung beschäftigen, haben also unterschiedliche Optionen zur Auswahl, um selbst in den Genuss der Versicherungssumme zu kommen oder aber diese den Hinterbliebenen vertrauensvoll zu überlassen, um die eigene Bestattung sicherzustellen. Für welche Vertragsform sich jeder Einzelne entscheidet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Sicherlich spielt die Beitragshöhe eine wichtige Rolle. Und auch ein Versicherungsvergleich online beispielsweise unter www.besttarif.org kann eine hilfreiche Entscheidungshilfe sein.

    4. Woran bemisst sich der Beitrag für das Sterbegeld?

    Bei Versicherungen, die auf den Todesfall abgeschlossen werden, bemessen sich die Beiträge daran, wie alt der Versicherte bei Vertragsbeginn ist. Je höher das Alter des Versicherten liegt, desto höher sind die Versicherungsbeiträge zur Sterbegeldversicherung. Das Risiko der Sterblichkeit in höherem Alter spielt also eine Rolle. Jüngere Versicherungsnehmer hingegen können ihre Beiträge teilweise ansparen lassen. Auf diese Weise lässt sich eine Vorsorge erreichen, wenn im Alter das Risiko der Sterblichkeit steigt.

    Anders als bei sonstigen Lebensversicherungen ist eine Gesundheitsprüfung vor dem Abschluss einer Sterbegeldversicherung meist nicht notwendig. Die Kosten für eine aufwändige Untersuchung bzw. Gesundheitsprüfung erscheinen vielen Versicherungen zu hoch, verglichen mit der niedrigen Beitragssumme, die im Todesfall fällig wird. Stattdessen ist es seitens der Versicherungsgesellschaften üblich, eine Wartezeit von drei Jahren festzusetzen. Innerhalb dieses Zeitraumes erfolgt die Auszahlung der Versicherungssumme als gestaffelte Leistung. Sollte der Todesfall in das erste Versicherungsjahr fallen, besteht meistens nur Anspruch auf die bis zu diesem Zeitpunkt geleisteten Beitragszahlungen.

    Tipp: Auch diese aufgeführten Aspekte einer Sterbegeldversicherung sollten einer gründlichen Prüfung unterzogen werden. Noch mehr Überblick gewinnt ein potenzieller Versicherungsnehmer für eine Police über Sterbegeld, wenn er im Internet einen Versicherungsvergleich z. B. unter www.besttarif.org durchführt. Aufgrund des Ergebnisses kann entschieden werden, in welchem Alter sich der Abschluss einer Sterbegeldversicherung empfiehlt und wann er sich am ehesten rechnet. Dabei sind ebenfalls persönliche Faktoren zu bedenken, etwa im Hinblick auf die Gesundheitsprüfung.

    5. Wie lange läuft eine Sterbegeldversicherung im Normalfall?

    Üblich sind Beitragszahlungen bis zur Vollendung des 85. Lebensjahres, was bei der heutigen Lebenserwartung in Deutschland vielen Versicherungsnehmern nicht nur wünschenswert, sondern auch realistisch erscheint. Meistens sind die Vertragsbedingungen so abgefasst, dass die Sterbegeldversicherung bis zum 100. Lebensjahr für den Versicherungsnehmer beitragsfrei weiterläuft. Fällig wird die Versicherungssumme in Höhe des abgeschlossenen Sterbegeldes dann, wenn der Versicherte stirbt oder seinen 100. Geburtstag erlebt.

    Tipp: Auch wenn diese Vereinbarung auf den ersten Blick vernünftig erscheint, muss nicht jeder Versicherte damit die optimale Lösung für seine Sterbegeldversicherung finden. Persönliche Voraussetzungen und der Gesundheitszustand spielen ebenfalls eine Rolle, wenn jemand beispielsweise erst im Rentenalter an den Abschluss einer Sterbegeldversicherung denkt. Laut Statistik liegt die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland erfreulich hoch: Jeder zweite Mann wird mindestens 80, jede zweite Frau mindestens 85 Jahre alt. Gerade Frauen sind im Alter oft auf sich und finanziell nicht besonders gut gestellt. Sie können mit einer Sterbegeldversicherung am ehesten dafür sorgen, dass sie eine Bestattung nach ihren Vorstellungen erhalten. Insofern könnte der möglichst frühe Abschluss einer Sterbegeldversicherung eine sichere Option sein. Wann der richtige Zeitpunkt ist bzw. wie sich eine Summe von mindestens 5.000 Euro ohne große monatliche Belastung am besten ansparen lässt, erfahren Interessenten bei einem zuverlässigen Versicherungsvergleich z. B. unter www.besttarif.org.

    6. Gibt es eine Kooperation zwischen Versicherern und Bestattern?

    Ja, eine Zusammenarbeit zwischen Versicherungs- und Bestattungsunternehmen kommt sehr häufig vor. Dies geht für gewöhnlich auch aus den Vertragsunterlagen eindeutig hervor. Hierfür gibt es den Fachausdruck von einer Bestattungsvorsorgeregelung, die vertraglich zwischen der Versicherungsgesellschaft und dem Versicherungsnehmer vereinbart wird.

    Tipp: Nicht jeder, der eine Sterbegeldversicherung abzuschließen gedenkt oder dies zumindest in Erwägung zieht, wird mit einer Bestattungsvorsorgeregelung einverstanden sein. Um etwaige Bedenken zu zerstreuen, sollte er sich vor Abschluss eines Vertrages über Sterbegeld eingehend darüber informieren, welche Konsequenzen sich aus einer solchen Regelung für seine Hinterbliebenen ergeben. Ggf. empfiehlt es sich, mit diesen auch darüber zu sprechen und eventuell bestehende Einwände gegenüber der Versicherungsgesellschaft zur Sprache zu bringen. Es geht auch anders, indem ein Versicherungsvergleich im Internet zurate gezogen wird. Dieser lässt sich unter www.besttarif.org anklicken, um sich schnell auch in dieser Frage zu informieren.

    7. Wie sieht es eigentlich mit der Rechtslage beim Sterbegeld aus?

    Eine Sterbegeldversicherung genießt einen Sonderstatus – und zwar insofern, als sie nicht als verfügbares Vermögen gewertet wird. Das ist ein Punkt, der z. B. für Menschen relevant wird, wenn sie auf Sozialhilfe angewiesen sind. Bei Lebensversicherungen, die auf den Erlebensfall abgeschlossen wurden, verhält es sich anders. Außerdem besteht die Möglichkeit für die Bezieher von Sozialhilfe oder Grundsicherung, dass der Leistungsträger laufende Beitragszahlungen zum Sterbegeld übernimmt. Dafür ist es erforderlich, dass diese als Mehrbedarf des Sozialhilfeempfängers anerkannt sind.

    Tipp: Alternativ zu den bekannten Versicherungen bieten sogenannte Sterbegeld-Vereine ebenfalls entsprechende Leistungen an. Manche schließen auch Verträge mit Menschen bis zum 90. Lebensjahr ab. Wie sinnvoll dies ist, entscheiden die Betroffenen entweder allein oder in Abstimmung mit ihren Partnern, sofern diese noch am Leben sind, bzw. mit ihren zukünftigen Hinterbliebenen. Das diese Vereine meist als soziale Einrichtungen gegründet wurden, besteht die Aussicht, hier zu günstigen Konditionen noch relativ kurzfristig an ein Sterbegeld zu kommen. Auch dies lässt sich durch einen Klick auf www.besttarif.org kontrollieren.

    8. Weitere Betrachtungen zum Thema Sterbegeldversicherung

    Wer sich dafür entscheidet, eine Sterbegeldversicherung abzuschließen, trifft damit Vorsorge für andere Menschen. Er will ihnen mit den Kosten für seine Bestattung nicht zur Last fallen. Häufig sind die Angehörigen finanziell mit den Kosten für eine Bestattung überfordert, die mindestens 2.000 Euro kostet. Dies gilt als preiswerteste Variante und stimm nur selten mit den Vorstellungen älterer Herrschaften über ein würdiges Begräbnis überein. Insofern sind die Kinder oder sonstigen Angehörigen oft sehr dankbar für die Versicherungssumme aus der Sterbegeldversicherung, deren Auszahlung meist sehr rasch gegen Vorlage der Sterbeurkunde erfolgt. Häufig beantragt auch das Bestattungsunternehmen das Geld – dies wird als ein Teil des Service im Rahmen der Begleitung der Hinterbliebenen betrachtet. Je nach Absprache behalten einige Bestatter das Geld auch gleich ein, ein Anrecht darauf haben sie nicht, es sei denn, dies ist eindeutig in dem Vertrag über die Sterbegeldversicherung geregelt.

    9. Welche Gedanken gehen dem Abschluss einer Sterbegeldversicherung voraus?

    Fast jeder wünscht sich eine würdige Bestattung. Die Vorstellung, die Hinterbliebenen neben ihrer Trauer mit hohen Kosten zu belasten, ist vielen Menschen unerträglich. Oft kommen ihnen diese Gedanken erst im reiferen Alter oder wenn sie aus unterschiedlichen Gründen öfter über den Tod nachdenken. Dann kommt häufig ebenfalls die Idee auf, den Hinterbliebenen im Trauerfall keine finanzielle Belastung aufzubürden. Da aber das Sterben und der Tod als Gesprächsthema häufig ausgeklammert werden, wissen die Angehörigen häufig nicht, ob jemand eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen oder aber anderweitig für seine Bestattung vorgesorgt hat.

    Dabei besteht für jeden – und dies betrifft auch Jüngere oder Angehörige der mittleren Jahrgänge ab 40 – eine Chance, nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihm nahestehende Menschen Vorsorge zu treffen. Dies kann eine unschätzbare Hilfe für Personen sein, die dazu nicht mehr in der Lage sind oder aus Angst und Schwäche oder aber aus gesundheitlichen Gründen nicht über das Thema Tod sprechen können. Für sie lässt sich ein Versicherungsschutz in Form einer Sterbegeldversicherung vereinbaren, von dem sie selbst nichts wissen und mit deren Bestehen sie nicht konfrontiert werden müssen.

    Es besteht die Möglichkeit, z. B. bei einem Begräbnisverein eine Sterbegeldversicherung zu beantragen, ohne dass die versicherte Person davon etwas erfährt. Der Antragsteller wird zum Versicherungsnehmer der Sterbegeldversicherung und zahlt die Beiträge dafür. Er legt außerdem fest, wer im Todesfall des Versicherten die bezugsberechtigte Person für die fällige Versicherungssumme ist. Er kann sich auch selbst als bezugsberechtigt angeben. Der Versicherungsnehmer gelangt in den Besitz der Versicherungspolice und ist ebenfalls der Empfänger der Versicherungssumme, sofern er sich als die bezugsberechtigte Person hat eintragen lassen.

    Tipp: Diese Möglichkeit, eine Sterbeversicherung abzuschließen, ist nicht jedem bekannt. Sie eröffnet diverse Chancen, um die Vorsorge für Todesfälle in der Familie, bei bedürftigen Freunden, bei Kranken oder Menschen mit körperlichen oder psychischen Einschränkungen zu gewährleisten. Nicht jeder sieht seinem Lebensende mit dem Blick auf die Realität entgegen. Manche wollen auch von Sterbegeld, Gesundheitsprüfung, Bestattung und ähnlichen Themen nichts hören. Das ist nicht nur eine Frage des Alters oder der damit verbundenen „Sturheit“. Nicht selten besteht das Überlebenskonzept von Menschen darin, das Sterben und den Tod zu verdrängen.

    Außerdem verhält es sich oftmals so, dass die Existenzängste das Leben der Menschen dominieren. Sie sind damit beschäftigt, ihre Familie und sich so gut wie möglich über die Runden zu bringen, und verschwenden wenig Gedanken an die Zukunft. Jeder Euro an Zusatzkosten im Monat würde das Haushaltsbudget aus der Balance bringen. Zwar liegen die Beitragskosten für einen Mann von 45 Jahren durchschnittlich unter 20 Euro im Monat, doch ist dies möglicherweise ein Betrag, den sich jemand nicht leisten kann. Wenn dann jemand anderer die Sterbegeldversicherung abschließt, damit die Familie im Todesfall nicht im Elend landet, kann dies eine sinnvolle Handlung sein. Es gibt Situationen wie plötzliche Krankheit, in denen sich dies als große Hilfe erweist.

    © Robert Hoetink – Fotolia.com


    Durch das Absenden der Daten via "Anfrage" Button stimme ich ein, dass mich ein relevanter Versicherungsmakler im Auftrag von Besttarif kontaktieren darf um mich unverbindlich zum Thema Sterbegeldversicherung zu informieren.
    captcha
    100% Datenschutz - Bei uns sind Ihre Daten sicher
    1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars

    (3,37) 729 Bewertungen