Tierkrankenversicherung

Hunde OP-Versicherung

Inhalt dieses Artikels

    Wer ein Tier hat, kennt das Problem: Das Pferd, der Hund oder die Katze erkrankt und ein Tierarztbesuch wird notwendig. In der Regel ist das für den Tierhalter kein Problem. Kleine Verletzungen sind vom zuständigen Tierarzt schnell behandelt und einfache Impfungen oder Wurmkuren durchgeführt. Doch was passiert, wenn das Tier ernsthaft erkrankt und eine langwierige Behandlung erforderlich ist, die oftmals die Gabe teurer Medikamenten erfordert? Oder wenn das Pferd plötzlich eine schwere Kolik bekommt und in die Tierklinik gefahren werden muss? Auch ein unvorhergesehener Unfall mit komplizierten Verletzungen kann passieren. Die Behandlungskosten für eine möglicherweise lebenserhaltende Operation kann dann schnell sehr teuer werden. Und welcher Tierhalter hat in einer solchen Situation schon den Kopf dafür frei, um über seine finanzielle Situation nachzudenken?

    In diesen Fällen ist es eine große Hilfe, wenn man rechtzeitig vorgesorgt und eine passende Tierkrankenversicherung abgeschlossen hat. Eine Tierkrankenversicherung funktioniert dabei so ähnlich wie die Krankenversicherung beim Menschen. Die entstehenden Kosten für die nötigen Behandlungen oder Operationen werden von der Versicherung übernommen. So kann man sich in aller Ruhe um das kranke Tier kümmern, ohne sich Gedanken um die anfallenden Tierarztkosten machen zu müssen. In diesem Fall profitieren also beide – das Tier und auch sein Besitzer.

    1. Tierkrankenversicherungen im Vergleich

    Eine Tierversicherung sollte möglichst genau auf den Versicherten zugeschnitten sein. Jeder Tierhalter hat unterschiedliche Ansprüche an eine Versicherung, das betrifft sowohl die unterschiedlichen Leistungen, die Kostenübernahme sowie die zu erwartenden Versicherungsbeiträge der einzelnen Anbieter. Es werden inzwischen viele verschiedene Tierversicherungen für Hunde, Katzen und Pferde angeboten. Dazu gehört neben der Tierkrankenversicherung auch die klassische Haftpflichtversicherung, die eine wichtige und unentbehrliche Versicherung darstellt. Sollte das Tier einen Unfall verursachen, zum Beispiel, wenn das eigene Pferd von der Weide ausbricht, auf die Straße läuft und es einen Unfall gibt, dann ist man als Tierhalter in der Pflicht, die entstandenen Kosten zu tragen. Ohne Haftpflichtversicherung ist man hier schnell an seinen finanziellen Grenzen angelangt. Bei hohen Tierarztkosten im Falle von Krankheiten oder Verletzungen gibt es oft dasselbe Problem – hier hilft die Tierkrankenversicherung.

    Um die für Sie richtige Versicherung unter der Fülle an Anbietern zu finden, bieten wir auf Besttarif.org den Versicherungsvergleich an. So wird es einfacher für Sie, die richtige Versicherung zu finden. Auf unserer Homepage informieren wir Sie über die unterschiedlichen Versicherungen, damit Sie Ihr Tier gut absichern können. Wenn Sie zum ersten Mal eine Tierkrankenversicherung abschließen, finden Sie hier einen Überblick über die wichtigsten Versicherungen und deren Leistungen. Aber auch, wenn Sie sich dazu entschlossen haben, den Versicherungsanbieter zu wechseln, finden Sie eine Menge Informationen und Vergleiche für die richtige Wahl Ihrer zukünftigen Tierkrankenversicherung.

    2. Wie funktioniert eine Tierkrankenversicherung?

    Zunächst schließt der Tierhalter einen Vertrag mit dem gewählten Versicherungsträger ab. Für die Berechnung des jeweiligen Versicherungsbeitrags spielen das Alter, die Rasse und die Laufzeit des zu versichernden Tieres eine Rolle. Darüber hinaus muss man sich entscheiden, ob man eine Selbstbeteiligung im Versicherungsfall möchte oder ob die Kosten komplett von der Versicherung getragen werden sollen. Im letztgenannten Fall ist der monatliche Beitrag dann natürlich entsprechend höher. Außerdem muss man vor Abschluss der Tierkrankenversicherung die Zahlungsweise des Beitrags auswählen. Der Tierhalter zahlt hier in der Regel einen bestimmten Beitrag pro Monat oder er entscheidet sich für eine vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Zahlungsweise. Meistens sind die Versicherungsbeiträge dann etwas günstiger.

    3. Welche Arten von Tierkrankenversicherungen gibt es?

    Bei der Tierkrankenversicherung können Sie unter anderem Ihren Hund, Ihre Katze oder Ihr Pferd versichern lassen. Da die Tierarten verschiedene Bedürfnisse an eine Versicherung stellen, werden im Folgenden die wichtigsten Punkte vorgestellt.

    4. Versicherungen für Hunde

    Wenn der Hund krank ist, sind manchmal häufige Tierarztbesuche, teure Medikamente und aufwendige Untersuchungen an der Tagesordnung. Auch ein mehrtägiger stationärer Aufenthalt in einer Tierklinik kann, vor allem nach Operationen, notwendig sein. Diese Maßnahmen können schnell sehr teuer werden. Die Hundekrankenversicherung bietet eine Möglichkeit, sich für diesen Fall abzusichern. Bei der Hundekrankenversicherung kann man sich für verschiedene Modelle entscheiden. Es gibt reine OP-Versicherungen, die die Kosten nur bei Operationen übernehmen. Dieses Versicherungsmodell ist günstiger als eine Versicherung, die sowohl Operationen als auch sämtliche Behandlungen bei Krankheiten und Verletzungen abdeckt. Die Kosten für Operationen werden in der Regel komplett übernommen. Wenn Sie sich für eine Hundekrankenversicherung mit komplettem Versicherungsschutz entscheiden, sollten Sie nicht nur die Kosten, sondern auch die einzelnen Leistungen der Versicherung genau vergleichen. Denn bei manchen Versicherungen werden beispielsweise nur Behandlungskosten bis zu einem bestimmten Betrag übernommen. Nutzen Sie unseren Versicherungsvergleich!

    5. Versicherungen für Katzen

    Auch für Ihre Katze gibt es die Möglichkeit einer Krankenversicherung. Hier wählen Sie ebenfalls zwischen einer Vollschutz-Versicherung oder einer reinen OP-Versicherung. Katzen, die auch draußen als Freigänger unterwegs sind, können sich schnell eine Verletzung zuziehen und brauchen dann schnelle tierärztliche Behandlung. Die OP-Versicherung übernimmt dabei alle anfallenden Kosten, die durch eine Operation und die Nachsorge entstehen. Beim Vollschutz werden bis zu hundert Prozent aller Tierarztkosten übernommen. Übrigens: Einige Versicherungen erstatten bei zunehmendem Alter des Tieres nur noch einen Teil der Kosten. Auch hier gilt also: ein Vergleich der einzelnen Versicherungsangebote ist ratsam, da die Leistungen der Anbieter sehr unterschiedlich sein können.

    6. Versicherungen für Pferde

    Damit Sie und Ihr vierbeiniger Freund gut geschützt sind und gemeinsamen Ausritten und Ausflügen nichts im Weg steht, sollten Sie sich für einen ausreichenden Versicherungsschutz entscheiden. Eine Kolik, eine komplizierte Operation in der Tierklinik und Tierarztbesuche können bei Pferden sehr teuer werden. Schnell sind einige tausend Euro für den Tierarzt fällig. Damit Sie keine unliebsame Überraschung erleben, ist es sinnvoll, sich vor dem Abschluss einer Pferdekrankenversicherung gut zu informieren. Ob reines Freizeit- oder erfolgreiches Turnierpferd, für alle Pferde gibt es eine passende Versicherung. Entscheiden Sie sich zwischen den verschiedenen Kombinationen und Modellen. Es gibt wie bei den Versicherungen für Hunde und Katzen die Möglichkeit, zwischen einer OP- und Vollschutz-Versicherung auszuwählen. In der Tierarztwahl sind Sie in der Regel frei. Jedoch umfasst der Versicherungsschutz bei manchen Anbietern nur den einfachen Satz der tierärztlichen Gebührenordnung, so dass nicht immer alle Kosten übernommen werden. Einige Anbieter haben auch Komplett-Versicherungspakete im Angebot, bei denen dann auch ein Haftpflicht-, Unfall- oder Rechtschutz inbegriffen ist. Ein genauer Versicherungsvergleich lohnt sich auch hier.

    © Alexander Raths – Fotolia.com