Vermieterrechtsschutz

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Inhalt dieses Artikels

    In der heutigen Zeit ist es wichtig, dass ein guter und aufrechter Versicherungsschutz besteht. Immer mehr Menschen versuchen mit einer privaten zusätzlichen Versicherung für Absicherung zu sorgen. Ganz egal ob es eine private Krankenversicherung, ein Vermieterrechtsschutz oder auch eine Unfallversicherung ist – man muss sehr wohl auf Faktoren im Leben vorbereitet sein, die jederzeit eintreten können. Wichtig ist aber auch, dass der Versicherungsbedarf immer wieder neu kontrolliert wird. Denn es gibt Menschen, welche vor Jahren eine Versicherung abschlossen und nie mehr nachgefragt oder überprüft haben, ob die Ansprüche bzw. Anforderungen an die Versicherung noch aktuell sind. Oftmals müssen Versicherungen auch erweitert, verändert oder auch gekündigt werden. Aus diesem Grund ist es ratsam, dass einmal pro Jahr die Versicherungen durchgesehen werden. Dies kann in Eigenregie übernommen werden bzw. ist es möglich, dass dies auch der Versicherungsbetreuer macht. Wichtig ist auch, dass die unterschiedlichen Versicherungen miteinander verglichen werden.

    1. Warum ein Vergleich der Versicherungen notwendig ist

    Versicherungen können immer teuer oder billiger werden. Im Regelfall werden sie jedoch teurer, da sie an die Inflation angepasst werden. Das bedeutet, dass auch die Leistungen steigen. Wer für eine Invalidität vor 5 Jahren noch 10.000 Euro bekommen hätte, würde nun 12.500 Euro bekommen – muss dafür aber wohl 4 Euro mehr pro Monat einbezahlen. Es ist wichtig, dass bei dem Versicherungsvergleich aber nicht nur auf die monatliche Prämie geachtet wird, sondern auch auf die Leistungen. Klassische Beispiele sind hier die Rechtsschutzversicherungen. Ob es der Vermieterrechtsschutz ist oder der KFZ-Rechtsschutz – wer nicht auf die Leistungen achtet, kann eine böse Überraschung nach der anderen erleben. Denn wer glaubt, dass eine Versicherung, die billiger ist, günstiger ist, der irrt oft. Oftmals werden Versicherungen nur dann billiger, weil Leistungen entfallen oder gekürzt werden. Somit handelt es sich nicht um ein Schnäppchen, sondern um eine Versicherung mit weniger Leistungen, welche dementsprechend preisangepasst wurde. Doch ganz egal wie teuer die Versicherung ist – man muss sich die Frage stellen, welche Versicherung benötigt wird. Eine Unfallversicherung ist für jeden ratsam; eine private Krankenversicherung ist auch zu empfehlen, jedoch muss selbst entschieden und abgewogen werden, ob es den Aufwand lohnt. Vor allem Vermieter werden oftmals eine Rechtsschutzversicherung benötigen. Hier eignet sich der Vermieterrechtsschutzversicherung. Diese Versicherung wird jemand, der kein Objekt zur Miete anbietet, nicht benötigen. So braucht auch jemand, der eine Mietwohnung hat, keine Eigenheimversicherung, sondern eine gewöhnliche Haushaltsversicherung bzw. Hausratsversicherung. Man muss sehr wohl Acht geben, dass nicht zu viele Versicherungen abgeschlossen werden, die oftmals gar nicht gebraucht werden. Natürlich ist es besser, wenn eine Unfallversicherung nie gebraucht wird. Dennoch ist es gut, diese abgeschlossen zu haben. Andererseits wird niemand eine Rechtsschutzversicherung für das KFZ benötigen, wenn er gar keine Lenkerberechtigung oder ein Auto hat.

    2. Versicherungen müssen individuell abgeschlossen werden

    Welche Versicherung im Endeffekt benötigt wird, muss individuell festgelegt werden. Wichtig ist, dass der Versicherungsnehmer weiß, welche Vorteile ihm die Versicherung bringt bzw. wann er diese verwenden kann. Ebenfalls ist wichtig, dass – ganz egal, welche Versicherung abgeschlossen wird – im Vorfeld ein Vergleich durchgeführt wird. Nur wer die unterschiedlichen Angebote gegenüberstellt, wird die für ihn beste Lösung finden. Hier ist es egal, ob es sich um eine Unfallversicherung, einen Vermieterrechtsschutz oder eine KFZ-Versicherung handelt. Nur wer selbständig die Versicherungsangebote vergleicht bzw. immer wieder überprüft, kann davon profitieren und mehrere hundert Euro pro Jahr sparen. Sinnvoll ist aber nicht nur der Vergleich, sondern unter anderem auch eine private Rechtsschutzversicherung. Ein Rechtsstreit kann jeden einmal treffen. Hier ist es egal, ob es sich um eine Scheidung, ein Problem am Arbeitsplatz oder doch einen KFZ-Unfall handelt. Es können Situationen auftreten, in denen es ratsam ist, doch besser vor Gericht eine Einigung zu finden. Oftmals muss aber erst gar nicht das Gericht kontaktiert werden. Denn schon alleine die Beratung bei einem Anwalt kann mehrere hundert Euro verschlingen. Aus diesem Grund ist es hier bereits von Vorteil, wenn eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen wird. Wichtig ist, dass die Rechtsschutzversicherung eine freie Anwaltswahl bietet. Denn wenn der Anwalt von der Versicherungsgesellschaft präsentiert wird, bedeutet das noch lange nicht, dass dieser sympathisch oder als kompetent empfunden wird. Beim Rechtsschutz gibt es jedoch Unterschiede, die unbedingt berücksichtigt werden müssen. Denn ein Paket ist empfehlenswert, jedoch sollte darauf geachtet werden, welche Vertretungen ermöglicht werden. Viele Rechtsschutzversicherungen bieten etwa den KFZ-Rechtsschutz wie auch weitere Möglichkeiten an. Wer etwa einen Vermieterrechtsschutz Versicherung benötigt, muss im Paket Acht geben, ob dieser vertreten ist. Denn der Vermieterrechtsschutz gilt als eher seltener Fall im Bereich des Rechtsschutzes. Es ist auch möglich, dass nur der Vermieterrechtsschutz, wobei die einzelne Variante im Regelfall teurer ist als ein Gesamtpaket. Schlussendlich schadet es nicht, wenn man neben dem Vermieterrechtsschutz auch andere Abdeckungen findet. Denn Rechtsstreitigkeiten können immer wieder eintreten – und der Vermieterrechtsschutz deckt leider nicht alle juristischen Probleme ab.

    3. Welche Rechtsgebiete sind bei der Rechtsschutzversicherung enthalten?

    Die Rechtsgebiete müssen natürlich im Vorfeld klar definiert werden. Wer unbedingt einen Vermieterrechtsschutzversicherung benötigt, sollte hier auf keinen Fall darauf verzichten. Andererseits ist es möglich, dass durch Pakete sehr wohl der Preis günstig gehalten werden kann. Braucht man aber tatsächlich nur einen Vermieterrechtsschutz, dann ist es ratsam, nur diesen abzuschließen. Beim Rechtsschutz bzw. Vermieterrechtsschutzversicherung ist es wichtig, dass auch hier die unterschiedlichen Angebote miteinander verglichen werden. Vor allem ist bei dem Vermieterrechtsschutz von enormer Bedeutung, wie hoch etwaige Prozesskosten sind. Viele Versicherungsgesellschaften bieten etwa geringe Prozesskostendeckungen ab, sodass der Vermieterrechtsschutz billiger wird. Wer jedoch bei den Prozesskosten spart, kann das Pech haben, dass das Verfahren noch nicht beendet wurde, aber der Vermieterrechtsschutz keine Kosten mehr übernimmt. Es ist ratsam, dass bei den Prozesskosten nicht gespart wird – im Gegenteil – ein Verfahren kann lange dauern und viel Geld kosten. Vor allem dann, wenn Sachverständige zur Gutachtenserstellung geladen werden. Bei einem Vermieterrechtsschutz oder überhaupt einer Rechtsschutzversicherung sollte nicht an wesentlichen Leistungen gespart werden. Eine Möglichkeit, damit der Vermieterrechtsschutz günstiger wird, ist die Selbstbeteiligung. Hier muss jedoch auch Vorsicht geboten werden. Denn die Höhe des Selbstbehaltes sollte im Vorfeld definiert werden. Wird der Selbstbehalt bei einer Vermieterrechtsschutz prozentmäßig gerechnet, können 5 Prozent Selbstbehalt bei Verfahrenskosten von 15.000 Euro ebenfalls zum finanziellen Desaster werden. Sollte tatsächlich ein Selbstbehalt bei einem Vermieterrechtsschutz abgeschlossen werden, muss dieser ziffernmäßig festgesetzt werden (200 Euro ist ein empfehlenswerter Richtsatz pro Schadensfall). Zu beachten ist auch die Karenzzeit. Viele Versicherungen im rechtlichen Bereich ermöglichen die ersten drei bis sechs Monate keine Schadensleistung. Wer heute einen Vermieterrechtsschutz abschließt, kann oftmals bis zu sechs Monate warten, bis er eingreifen kann. Und auch hier muss belegt werden, dass der Streitfall erst nach den sechs Monaten eingetreten ist und nicht schon länger bekannt wurde. Sonst könnte man die Ansicht vertreten, dass nur wegen diesem Fall ein Vermieterrechtsschutz abgeschlossen wurde. Ein Szenario, welches die Versicherungsgesellschaften jedoch nicht gutheißen bzw. ablehnen.

    4. Mit dem Vermieterrechtsschutz auf der sicheren Seite

    Wichtig ist, dass bei einem Rechtsstreit der Vermieterrechtsschutz auch die gesamten Kosten übernimmt. Das bedeutet, dass nicht nur die Prozesskosten übernommen werden, sondern auch etwaige Anwaltskosten übernommen werden müssen. Ebenfalls muss bei dem Vermieterrechtsschutzversicherung darauf geachtet werden, dass auch etwaige Kosten, welche außergerichtliche Streitbeilegungen betreffen, übernommen werden. Es gibt sehr wohl Rechtsschutzversicherungen, welche nur dann den vollen Betrag übernommen, wenn nur eine gerichtliche Auseinandersetzung stattfindet. Wichtig ist, dass ein Vergleichsrechner beigezogen wird, damit man auch sicher sein kann, ein günstiges Angebot für sich gefunden zu haben. Diese Vergleichsrechner findet man im Endeffekt immer auf den jeweiligen Internetauftritten der Versicherungsagenturen. Aber auch kostenlose und unabhängige Plattformen bieten immer wieder einen Vergleichsrechner an, damit die Gegenüberstellung der unterschiedlichen Versicherungen möglich ist. So weiß der Kunde bereits im Vorfeld, was ihn finanziell erwartet bzw. auf welche Faktoren er besonders Rücksicht nehmen muss. Wer sich im Vorfeld informiert, wird auch nicht das Problem haben, dass er „über den Tisch gezogen“ wird. Auch wenn viele Versicherungsvertreter seriös agieren und das vollste Vertrauen vom Unternehmen und vom Kunden genießen, müssen diese sehr wohl auch auf ihr Einkommen achtet. Und ein Versicherungsmakler bzw. Versicherungsvertreter lebt von abgeschlossenen Versicherungsverträgen. Aus diesem Grund kann es sehr wohl vorkommen, dass eventuell mehr angeboten als benötigt wird. Wer sich jedoch über die Versicherung im Vorfeld informiert und weiß, auf was es bei einem Vermieterrechtsschutz ankommt, braucht keine Bedenken zu haben, dass er mehr abschließt, als er tatsächlich braucht.

    5. Ein Versicherungswechsel ist bei Einhaltung der Fristen möglich

    Sollte bei einem Vermieterrechtsschutz ein Versicherungswechsel stattfinden, müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Es ist wichtig, dass hier die Kündigungsfrist bei der alten Versicherung eingehalten wird. Sollte ein Vertrag für zwei Jahre abgeschlossen worden sein, ist es beinahe unmöglich im Vorfeld aus dem Vertrag zu entkommen. Bei einem Wechsel muss somit darauf geachtet werden, dass die Kündigungsfrist eingehalten wird. Denn wer denkt, dass nach dem Ablauf des Vertrages dieser aufgelöst wird, der irrt. In der Regel muss vier bis acht Wochen vorher ein Kündigungsschreiben aufgesetzt werden, damit die Kündigung rechtswirksam wird. Erst danach kann ein Versicherungswechsel stattfinden. Im Normalfall erledigen die neuen Versicherungsgesellschaften die Kündigung des alten Vertrages. Sollten bereits laufende Verfahren mit dem alten Vermieterrechtsschutzversicherung vorhanden sein, muss dies abgeschlossen werden. Das bedeutet – ein Wechsel zur neuen Versicherungsgesellschaft ist möglich – die alte Versicherungsgesellschaft muss den bestehenden Fall jedoch beenden. Eine Übernahme ist nicht möglich.

    6. Der Vermieterrechtsschutz im Detail

    Hausverwaltungen oder auch Privatpersonen werden eine Vermieterrechtsschutz abgeschlossen haben, damit Streitereien mit dem Mieter nicht zur finanziellen Belastungsprobe werden. Denn Konflikte mit den Mietern können schnell passieren. Oftmals reicht ein falsches Wort oder ein Missverständnis und ein Streit ist vorprogrammiert. Oftmals sind es auch rechtliche Bereiche, in welche der Mieter sich im Recht sieht und dem Vermieter sehr wohl das Leben schwer machen kann. Aber auch umgekehrt kann die Sache zum Problem werden. Wenn der Vermieter nicht mehr bezahlen will oder kann, kann sehr wohl der Vermieterrechtsschutz dafür sorgen, dass etwaige Prozesskosten vor Gericht den Vermieter nicht in seinem Vermögen schädigen. Bei dem Vermieterrechtsschutz sollten durch alle Instanzen die Gerichtsgebühren wie auch etwaige Anwaltskosten gedeckt sein. Das bedeutet, dass auch die Prozesskosten bzw. die Deckungssumme bei dem Vermieterrechtsschutz Versicherung relativ hoch angesetzt wird (empfehlenswert sind hier 120.000 Euro). Ebenfalls sollte bei dem Vermieterrechtsschutz ein Forderungsmanagement gegeben sein. Das bedeutet, dass hier sehr wohl Experten eintreten, die dafür sorgen, dass der Mieter seiner Zahlungspflicht nachkommt. Ebenfalls können bei einer Vermieterrechtsschutz die Kosten für eine Bonitätsprüfung eingereicht werden. Es gibt auch die Möglichkeit, dass vergünstigte Konditionen für eine Bonitätsprüfung des Mieters angeboten werden. Auch sollte bei der Vermieterrechtsschutz eine Mediation inbegriffen sein, die dafür sorgt, dass auch außergerichtliche Streitlösungen angeboten werden. Aufpassen: Bei einem Vermieterrechtsschutz sollte auch die telefonische Beratung durch einen Rechtsanwalt abgedeckt sein.

    7. Folgende Bereiche können bzw. sollten auf jeden Fall mit dem Vermieterrechtsschutz abgedeckt werden:

    • Die Nebenkosten werden vom Mieter angezweifelt bzw. der Vermieter beschuldigt, dass diese absichtlich falsch oder zu hoch berechnet werden
    • Eine Mieterhöhung muss durchgesetzt werden
    • Der Mieter verweigert die Renovierung
    • Die Mietrückstände sind enorm; es wird mit einer Räumungsklage gedroht
    • Ein Nachbarstreit droht zu eskalieren – Mediation kann hier wahre Wunder bringen
    • Grundbuchfragen bzw. Streitereien können gelöst werden
    • Der Mieter wird gekündigt und geht gegen die Kündigung gerichtlich vor

    8. Weitere Fakten über den Vermieterrechtsschutzversicherung

    Fakt ist: Der Versicherungsnehmer muss darauf achten, dass beim Vermieterrechtsschutzversicherung sehr wohl die freie Anwaltswahl gilt. Das hat den Vorteil, dass nicht vom Versicherungsunternehmen ein Anwalt zur Verfügung gestellt wird, sondern ein eigener Anwalt kontaktiert werden kann, der direkt mit dem Vermieterrechtsschutz abrechnet. Ebenfalls sollte eine etwaige Telefonberatung mit dem Rechtsanwalt inbegriffen sein, da hier oftmals Versicherungen Grauzonen lassen. So wird nur die vor Ort Beratung übernommen, eine telefonische Rechtsberatung jedoch nicht.

    Sollte es so sein, dass sich ein Streitfall abzeichnet, ist es ratsam, dass die Versicherung sofort kontaktiert wird. Das kann in Eigenregie erfolgen oder über den Versicherungsvertreter bzw. Betreuer bei der jeweiligen Versicherung. Wichtig ist, dass jedes Vorgehen gemeldet wird bzw. wenn eine anwaltliche Übergabe erfolgt, eine Vollmacht ausgesprochen wird, dass der Anwalt mit dem Vermieterrechtsschutz alle erdenklichen und notwendigen Schritte setzt. Desto mehr Verantwortung abgegeben werden kann, desto höher stehen die Chancen, keinen Fehler beim Verfahren zu begehen.

    Der Vermieterrechtsschutz ist geeignet für all jene, welche Immobilien oder auch ganze Objekte vermieten und sich gegen Streitereien vor Gericht finanziell absichern möchten.

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